Sonntag, 11. November 2007
Das Honig auch in der Küche seine Verwendung findet, ist hinlänglich bekannt und heute haben wir das auch mal wieder ausprobiert.
„Honigmarinierte Hähnchenschenkel“
Die Schenkel haben wir mit Hähnchengewürzsalz eingerieben. In zerlassener, gut gebräunter Butter wurde ein großer Löffel Sommertracht-Honig verrührt und aufgelöst. Diese Mischung küsste nun die Hähnchenkeulen, soll heißen, wir haben die Schenkel in der Auflaufform damit bestrichen und anschließend noch mit etwas Curry, Paprika und Chilli bestäubt. Letztere kann man je nach Geschmack anwenden oder variieren.
Dann die guten Stückchen ab in die Röhre bei 200°C. Nach dem Angrillen von beiden Seiten für ca. 10min (je nach beliebiger Bräune auch mal länger) und anschließendem Abbacken bei Umluft, hat man in einer guten Dreiviertelstunde einen leckeren Festschmaus auf dem Tisch. Bei uns gab's dazu kinderfreundliche Pommes und goldgelben Mais. Sogar unser Raphael gab ein Lob dazu.
Freitag, 9. November 2007
Ganz einfach rühren, rühren, rühren und das dreimal täglich, so lange wie nötig.
Im gelagerten, unverfälschtem Honig, kristallisiert der von Natur aus vorhandene Zucker in sogenannte Kristallketten. Läßt man diese sich weiter ausbilden, wird der Honig fest bis hart. Je nach Sorte, Zucker- u. Enzymgehalt geht’s schneller oder nicht. Durchs Rühren zerkleinert man die Kristalle wieder und der Honig wird geschmeidig. Manche mögens hart und das sollen sie haben, denn etwas füllen wir auch sofort nach der Klärung ab. Der ist dann noch flüssig und sie könnten beim Verketten zusehen. Doch vom Zusehen wird keiner satt !
Samstag, 20. Oktober 2007
Unser Honig ist ein lecker Souvenir aus der Uckermark, aber auch für den alltäglichen Verzehr bestens geeignet. Er kommt cremig oder flüssig(nur saisonal), in freundlicher Aufmachung als „Frühlingsblüte“, „Sommertracht“ und "Spätsommertracht"-Honig auf Ihren Tisch. Raps ist unsere einzige Massentracht, weil dieser von den Bauern großflächig angebaut wird. Von allen anderen Pflanzen sind die Bestände für Sortenhonige zu gering. Erst ab einem Anteil von 60% einer Pflanzengattung im Honig, darf von „Sortenreinheit“ gesprochen werden.
500g Frühlingsblüte für 3,85 € inkl. 0,25 € Neutralglaspfand
1000g Frühlingsblüte für 8,20 € inkl. 1,00 € Schnappverschlußglas-Pfand
Die letzte „Frühlingsblüte“ wurde am 30.Mai `07, als der Raps verblüht war, natürlich „kalt“ geschleudert und hat die Vielfalt an Nektarien und Pollen des Frühjahrs in sich.
Streichzart schmeckt er so und schnuppert wie Rapshonig.
500g Sommertracht für 4,30 € inkl. 0,25 € Neutralglaspfand
„Sommertracht“ ist ebenfalls das Sammelsorium der Saison aus Garten- und Baumblüten der Umgebung. Sie unterscheidet sich in Farbe, würzigerem Geruch und Geschmack von der Frühlingsblüte.
Spätsommertracht ist der Würzigste den wir haben. Anfang September gerntet ist er der beliebteste der letzten Saison gewesen. Eine Kanne hab ich im Lager noch entdeckt.
500g Spätsommertracht für 4,55 € inkl. 0,25 € Neutralglaspfand
Vielfalt hat Vorteile. Mein Schwager hat, seit er unseren Honig isst, keinen Heuschnupfen mehr. (!!keine medizinische Empfehlung)
Bestellen können sie über Kontakt
per email: r.sonnenberg@lancehonig.de oder telefonisch: 039862-64753.
Lesen Sie alles übers blogshop-System unter blogshopping . Es gelten die allgemeinen AGB's.
!! Mittlerweile biete ich die Honige in 50g , 250g , 500g und 1000g Gläsern an, sowie diverse Bienen-Kosmetik, Naschereien und Getänke. Forden Sie die Listen an und stellen sie sich Ihr persöhnliches Präsent, zur Gelegenheit passend verpacht und dekoriert, zusammen !!
Sonntag, 14. Oktober 2007
Aus den körpereigenen Wachsdrüsen „schwitzen“ die „Baubienen“, das zu 80% aus Estern und Säuren bestehende Wachs aus, um damit den Innenbereich ihrer Behausung einzurichten. Dieser dient den Bienen als Lebens- u. Freizeitbereich, Arbeitsplatz, Kindergarten, Schule, Spielplatz, Lebensmittellager, Königinnenherrschaftsresidens und u nd und. Mit wahrlich architektonischer Brillianz wird das Wohnobjekt im optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis, in liebevollem Eifer errichtet und „belebt“.
Der in die Waben eingetragene Nektar wird in die 6eckigen Zellen an den Zellwänden eingelagert, d.h. erstmal zum Trocknen aufgehängt sprich: eingedickt sowie auch oftmals umgelagert. Die von den Blüten mitgeschleppten Schadstoffe als auch vom Imker eingebrachte Bienenmedikamente (falls benutzt) „versickern“ im Wachs. Der Honig wird dadurch geklärt. Durch einen sogenannten Waben- o. Wachskreislauf erreicht der Imker den kontinuierlichen Austausch angereicherter Waben.
In Lebensmittelprüflaboren wird der Honig auf entsprechende Rückstände hin untersucht und anschließend zertifiziert. Da in Deutschland eine der strengsten Lebensmittelvorschriften lt. Honigverordung im BGB einzuhalten ist, kann derjenige, der seinen Honig beim gewissenhaft arbeitenden Imker seiner Wahl einkauft, nach Herzenslust beruhigt geniessen.
Sonntag, 23. September 2007
Berlin ist eine Reise wert. So geschehen, bin ich voller bewegender Erlebnisse wieder zu Hause und verarbeite alles in einer Art Verzückung, denn solche Offenheit und gnädiges Umgehen miteinander tat mir gut, was hoffentlich nicht nur daran lag das wir unseren Stand mit der Berliner Polizei geteilt haben. Danke an alle, die unseren Stand besucht haben und sich nun am „Lancehonig“ und den anderen Dingen unseres Angebots laben. Würde mich freuen von „Euch“/von Ihnen zu hören. Für Tips, Kritik, Beschwerden und was auch immer so interessiert, haben wir ein offenes Ohr.
Allen denjenigen, denen wir ein Ausflugsziel vermitteln konnten, sei gesagt, daß ab Hof der Honig günstiger ist und es noch einiges Sehens- u. Erlebenswertes mehr hier im Randowtal gibt.
Alljährlich veranstalten wir auch Hoffeste zu gegebenen Anläßen, die wir rechtzeitig bekannt geben werden.
Also nochmals „Danke Berlin!“ und vielleicht bis bald.
Montag, 26. März 2007
Die Nachrichten überschlagen sich heutzutage mit Berichten über Umweltkatastrophen und deren langwierigen Folgen. Kein Lebewesen, ob Pflanze, Tier oder Mensch sind verschont. Es gibt nur unterschiede im Grad der Betroffenheit und so findet sich wahrscheinlich fast alles über uns Hinweggegangene, in uns und auch den Nahrungsmitteln, die wir konsumieren und produzieren, wieder. Wissenschaftler könnten vielleicht eine Art chemo-geographische Karte schaffen, in der ablesbar sein könnte, aus welcher Region ein Mensch oder Produkt stammt, oder sich längerfristig dort aufhielt, nur anhand seiner Inhaltstoffe. Bei Holz wird sowas mit ziemlich hohem Kostenaufwand schon gemacht, um dem Raubbau und Schmuggel entgegen zu wirken.
Honige können und werden in Labors ebenfalls durch Pollenanalysen ihrer Herkunft überführt und dann entsprechend auf Schadstoffe getestet. Auch gibt es schon seit längerem Studien, die sich mit den gefundenen Konzentrationen div. Stoffe und ihrer Vertäglichkeit befassen. Die Ergebnisse führten zu Einfuhrstopps einiger ausländischer Honige und schärferen Kontrollen, auch im Inland.
Der gewissenhafte Imker, dem der Gute Ruf seiner Zunft am Herzen liegt, wird immer durch entsprechende Maßnahmen dafür sorgen, daß trotz Medikamentierung und Parasitenbekämpfung, die Rückstände so gering ausfallen, das jedes Lebensmittellabor seine Unbedenklichkeitserklärung ausstellt.
Zu den Maßnahmen gibt´s auch noch mal einen Beitrag.
Samstag, 3. März 2007
Da sind wir endlich online. Danke Silvio !!!
Hier werden demnächst alle wissenswerten Dinge aus Lance´s Imkerei, Schwaneberg, der Uckermark und dem Rest der Schöpfung, die mich bewegen, zu lesen sein.
Darüber hinaus kann der Honig-Bienen-Freund im Shop(leider noch nicht aktiviert!Vorerst darf das Telefon glühen!) unsere Produkte ansehen, kaufen und weiterempfehlen.
Ich freu mich schon auf all die Besucher mit ihren Gedanken, Wünschen und Problemen, die hier hoffentlich immer wieder mal reinschauen, was mitnehmen und was dalassen.
In Erwartung gesegneter Kontakte und fruchtbarer Jahre
Ihr Rene´ Sonnenberg
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