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Sie bauen Gen-Mist an und wir sollen draufzahlen

Momentan kannst du davon ausgehen, das wenn´s nicht draufsteht, auch nix drin ist!

Die Rede ist von gentechnisch veränderten Organismen (GVO´s), oder deren Teilen in Lebensmitteln. In unserem Fall geht´s um Honig. Wenn die Kennzeichnungspflicht wegfällt, GVO´s in Deutschland wieder legal angebaut werden dürfen, weißt du´s nicht mehr. Faktisch muß jetzt der Imker nachweisen, das sein Honig GVO-Frei ist. Er trägt dann Kosten, die er nicht verursacht hat, die ihm jetzt aber aufgezwungen werden. Finden sich bei einer Analyse Bestandteile und er verzichtet auf die Kennzeichnung, was sag er dann auf dem Markt wenn ein Kunde fragt? Lügen? Beschwichtigen? Den Absatzeinbruch und die Vernichtung der Existenz hinnehmen? Wer trägt die Kosten für einen Schadensersatz?

Es wird im schlimmsten Fall bald keinen GVO-Freien Honig mehr geben und dieser wird dann entsprechend teuer sein. Viele Imkereien, gerade die Kleinen, werden eingehen, wo sie doch in der flächendeckenden Bestäubung gebraucht werden. Nachwuchsgewinnungsprogramme waren dann möglicherweise umsonst, aber nicht kostenlos..

Mehr Info´s zum Thema:

www.keine-gentechnik.de

www.bienen-gentechnik.de

www.footwatch.org


Mescheriner Blütenpracht im Glas

Mescherin, ein kleiner Ort im östlichsten Teil der Uckermark, direkt an der West-Oder, der Grenze zum Nachbarland Polen, gelegen, zieht mich und mittlerweile auch meine Bienen, immer wieder an. Die Menschen, die Flora und Fauna, der Fluß (Oder), alles ist von einer begeisternden Natürlichkeit und Vielfalt. Wir finden dort eine gute Weide. Die Bienen viele Blüten, ich zu jeder Jahreszeit eine kreative Atempause. Zur Rubinienblüte wandern wir an und produzieren gemeinsam den Mescheriner Blütenhonig!
Gemeinsam heißt: die Mescheriner stellen Platz und Schutz, die Bienen sammeln und bestäuben fleißig, ich beobachte, ernte den Honig und pflege die Bienen und die Freundschaft!
Der an Mescherin angrenzende Nationalpark Unteres Odertal mit seinen Schutzzonen, lockt jedes Jahr Besucher in diese Gegend, die neben einer bewegten Geschichte, auch eine bezaubernde Landschaft zum Joggen, Wandern, Paddeln und Radfahren anbietet. Gerne stelle ich mich Ihnen als Scout zur Verfügung oder organisiere Ihre Paddeltour im Kanu oder Kajak durch die verzweigte Auenlandschaft des Oderdeltas. Mit Picknick in der Wildnis, Tier-u. Pflanzenbeobachtungen und erholsamer Bewegung auf dem Wasser, wird ihr Aufenthalt in Mescherin zum unvergesslichen Vergnügen!

Besonders empfehlenswert ist die Gastfreundschaft der Einheimischen. In den Gasthöfen und Pensionen erwartet den Erholungssuchenden eine regionale Küche mit allerlei Speziellem, gemütliche Zimmer in familiärer Atmosphäre und natürlich die Möglichkeit zum Erwerb des Mescheriner Blütenhonigs!

Man sagt hier gerne:
Einmal Mescherin, immer Mescherin!
Ich lasse es gerne auf mich wirken!

Info´s zum Naturerlebnis:
René Sonnenberg
0162 - 13 18 098

Bienen-Reste

Forscher finden Beweis für Imkerei in der Antike


Im Israel der Antike floss tatsächlich Honig! Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals bewiesen, dass schon vor etwa 3000 Jahren im Nahen Osten Bienen gehalten wurden. Die Untersuchung und Analyse uralter Überreste der Insekten brachte den entscheidenden Hinweis.

In der Bibel ist vom "Land, wo Milch und Honig fließen" die Rede, doch ein Beweis für die Bienenhaltung im Nahen Osten der Antike fehlte bisweilen. Lediglich ägyptische Wandmalereien und altertümliche Texte lieferten einige Hinweise auf Wachs- und Honiggewinnung. In der Bibel selbst ist die Haltung von Honigbienen dagegen nicht erwähnt, außer eiigen Empfehlungen zur Beobachtung von Bienenvölkern zur Erlangung von Weisheit, weshalb der Begriff "Honig" lange als Umschreibung für süße Früchte wie Feigen oder Datteln interpretiert wurde.

Vor einigen Jahren wurden in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal Tonzylinder gefunden, die als antike Imkerei gedeutet wurden. Jetzt hat ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung in den Gefäßen die Überreste von Bienen gefunden und die Imkerei-Theorie bestätigt.

Wie die Wissenschaftler um Guy Bloch von der Hebrew University of Jerusalem im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" schreiben, steht nun fest, dass die Insekten zur Honigproduktion in den tönernen Zylindern gehalten wurden. Analysen der gut erhaltenen Flügel und einiger Dutzend Bienenbeine hätten ergeben, dass sich die Bienen von den örtlich vorkommenden Arten unterschieden.

"Das war eine echte Überraschung", sagte der deutsche Bienenforscher Stefan Fuchs vom Institut für Bienenkunde in Oberursel bei Frankfurt, der an der Studie beteiligt war. Möglicherweise seien die Insekten von den Bewohnern Tel Rehovs aus der Türkei importiert worden, weil sie weniger aggressiv gewesen seien und mehr Honig produziert hätten. Die Flügelzellen aus der antiken Imkerei waren mit den Präparaten des Instituts für Bienenkunde der Frankfurter Universität verglichen worden. Das Institut besitzt laut Fuchs mit 3000 Stücken die weltweit größte Sammlung von Honigbienen-Präparaten.

Die Imkerei in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal lag mit bis zu 200 Bienenstöcken mitten in der Stadt. Das deutet nach Ansicht der Forscher darauf hin, dass die Stöcke besonders wertvoll waren und beschützt werden mussten. Die Erzeugnisse waren in der Antike kostbar, als Lebensmittel und für andere Zwecke. Der Gebäudekomplex, in dessen Hof die Stöcke standen, wurde vermutlich Ende des 10. oder Anfang des 9. Jahrhunderts vor Christus zerstört.

Quelle: mbe/dpa

EuGH-Urteil zugunsten Imkerei

Europäischer Gerichtshof fällt wichtiges Urteil zur Gentechnik

Wachtberg, 06.09.2011: Auch Lebensmittel mit minimalen Gentechnik-Spuren sind
„gentechnisch veränderte“ Lebensmittel im Sinne des europäischen Gentechnikrechts und dürfen nicht ohne besondere Zulassung und Sicherheitsprüfung in den Verkehr gebracht werden. Dieses Urteil fällte vor einer Stunde der Europäische Gerichtshof (EuGH) nach einem jahrelangen Rechtsstreit, den das „Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik“ zusammen mit einem betroffenen Imker aus Bayern initiiert hat. Bereits am 9. Februar hatte der Generalanwalt des EuGH mit seiner Empfehlung den Grundstein für das heutige Urteil zur Verunreinigung von Honig durch gentechnisch veränderten Mais MON810 gelegt und im Wesentlichen die Rechtsauffassung der Kläger bestätigt: Honig muss vor Verunreinigung durch Pollen aus Gentechnik-Pflanzen geschützt werden. Anspruch auf Schutz vor Gentechnik oder Schadensersatz hatten Imkereien bisher nicht. Nach Auffassung des EuGH sind die nun geforderten strengen Maßstäbe zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor den teilweise noch unerforschten Risiken der Gentechnik erforderlich. Folgen dürfte dieses Urteil nicht nur für Honig, sondern EU-weit für sämtliche Lebensmittel haben.
Der Präsident des Deutschen Imkerbundes e. V., Peter Maske, begrüßt ausdrücklich die heute gefällte Entscheidung des EuGH: „Mit dem heutigen Urteil wurde endlich die von der Imkerschaft seit langem geforderte Rechtssicherheit geschaffen und den Gesetzgeber trifft nun eine hohe Verantwortung, die Risiken der Agro-Gentechnik in das Gentechnikgesetz zu übertragen. Ein Sicherheitsabstand von 300 m beim Anbau ist hierbei wohl keineswegs ausreichend. Der Sicherheitsabstand muss 10 km betragen. Diese Anbautechnik dürfte für Landwirte dann nicht mehr interessant und umsetzbar sein.“

Weitere ausführliche Informationen
und das gesamte Urteil unter
www.bienengentechnik.de/gen/gen.news/index.html.
Kontakt für Rückfragen:
Bündnis zum Schutz der Bienen gegen Agrogentechnik: Thomas Radetzki, Tel. 0171/3366569
Anwaltsbüro Gaßner, Groth, Siederer & Coll.: Dr. Achim Willand, Tel. 030/7261026-0
Deutscher Imkerbund e. V.: Peter Maske, Tel. 0171/8771935

Randowtaler Ferienpass machts möglich!

Zur Begrüßung einen Bienenstich! So hieß es für die ersten Besucher der Betriebsbesichtigung. Der 2te
Flugtag nach tagelangem Dauerregen und die entnahme einiger Honigwaben zu Schauschleuderzwecken, machte die Bienen nervös und leider auch angriffslustig. Ein paar Tränchen, gute Worte und wieder was gelernt. Die Einführungsrunde mit Sicherheitsbelehrung ließen alle geduldig über sich ergehen. Die Fotoschaubeute des Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. war eine gute Alternative zur Echtvolkbesichtigung.
Ging unter diesen Umständen auch nicht. Wir mußten vom Bienenhof auf das benachbarte Luzernfeld ausweichen.
Zwei Gruppen nacheinander, alle mit Schutzbekleidung ausgerüstet, bekamen einen guten Einblick in das Tätigkeitsgebiet des Imkers. Bienenstand im Wagen, Oberbehandlungs- u. Hinterbehandlungsbeuten, Werkzeuge und viele Beschreibungen der Vorgänge im Bienenleben im Volk und der Umgebung. Die Bienen ist jeden schönen Tag in unserem Dorf aktiv und vollbringt interessante, nützliche Dinge. Das wahrzunehmen und schätzen zu lernen ist immer das Ziel eines solchen Tages.
Sie ist und bleibt uns wichtig!

Ende der Führung war wie immer der Schleuderraum, wo der Honig life in Strömen floss. Die Technik wurde unter Augenschein genommen, wie auch der gesammte Ablauf der Honigernte. Entdeckeln, Einhängen in die Schleuder und das Sieben. Dann wurde Abgefüllt und geschlemmert. Leckeres Weisbrot vom Schmöllner Bäcker rundete den Nachmittagsimbis ab. Für meinen Assistenten und mich steht schon eine Idee für die nächsten Ferien im Kalender.

Rohkostfreunde lieben Harthonig

Rohkost kennt jeder, doch als ausschließliche Nahrungsgrundlage ist es doch eher exotisch. Gekochtes jeder Art und sämtliche Zivilisationsdrogen werden gemieden. Zu meinem Glück steht Honig auf der Speisekarte. Als voll auskristalisierter Harthonig. Er löst sich langsamer im Speichel auf und erzeugt so ein intensiveres Genusserlebnis. Die Zusammensetzung ist je nach Honigsorte sehr unterschiedlich. Die mengenmäßig wichtigsten Inhaltsstoffe sind Fruchtzucker (27 bis 44 %), Traubenzucker (22 bis 41 %) und Wasser (ca. 18 %). Weitere Inhaltsstoffe sind andere Zuckerarten, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe. Dank seiner etwa 200 verschiedenen Inhaltsstoffen ist er bei schonender Behandlung eine gesunde Sache.

Kurzurlaub an der Oder auf dem Dorotheenhof in Mescherin

Für diese Sommerferien war ein Vater-Sohn-Wochenende mit Abenteuer geplant. Wir beluden unsere Drathesel mit allem was zum Campen so braucht und begaben uns auf große Fahrt. 30 km mit einigem auf und ab lagen vor uns. Unser Ziel: Mescherin, ein kleiner kuschliger Ort an der Oder. Er liegt zwischen Zittau und Ückermünde und durch ihn führt der 465 km lange Oder-Neiße-Radweg, der entlang der Deutsch-Polnischen Grenze verläuft.

Wir hatten uns mit dem Dorotheenhof verabredet, denn ich wollte mal ein Lancehonigbrötchen "außer Haus" probieren. Wir schlugen unser Zelt im dortigen Garten auf. In unserem Fall ging das mal, ansonsten werden Camper auf den dortigen Campingplatz verwiesen. Wir waren zu Recherchen zu gegen und wollten einen unserer Honigkunden besser kennen und Enpfehlen lernen.
Es war wirklich Klasse, so nah am Fluß. Möwen kreisten, allerlei Schiffahrt bewegte das Wasser, Angler, Radler (wie wir) verweilten. Es war was los, ohne überfüllt zu sein. Sehr entspannend!

Frühstück an der Oder


Und dann das Frühstück. Erstmal ein Shrimssalat-Brötchen, anschließend Lachs. Kaffee ohne Ende, was für mich ein vergnügen war. Nach der Heidelbeermarmelade dann Lancehonig auf Schrippe. Muß ich öfter mal machen. In der Fremde schmeckt mir mein Honig fast noch besser als zu Haus. Ich wollte kritisch sein, um das Produkt eventuell designtechnisch noch zu verbessern, aber ich bin zufrieden. Lecker auch fürs Auge!

"in der Kutscherkneipe"
Oderblick aus dem Speisesaal


Die Preise sind Regionaltypisch nicht sehr hoch. Die Quallität des Lokals ist dafür um so besser, denn die Konkurenz schläft nicht! Aber sehen sie sichs selbst an, denn die Gegend ist auch für einen kleinen Tages-Wander-Ausflug bestens geeignet.

Alle Infos unter: www.dorotheenhof-mescherin.de

Nach ausgiebigen Touren auf dem O-N-Radweg nach Schwedt/Oder und baden im Mescheriner See sind wir erschöpft und happy wieder zu Hause eingetrudelt. Für uns ein Erlebnisswochenende von Feinsten!

Imker und Wissenschaftler schlagen erneut Alarm:

Honigbienen verhungern mitten im Sommer. Die Landschaft ernährt ihre
Insekten nicht mehr.


Netzwerk Bluehende Landschaft
Küpfendorf-Steinheim, Darmstadt, Rosenfeld, 05. Aug. 2009

Die Honigbienen in Deutschland leiden mitten im Sommer an Futtermangel und würden verhungern, wenn sie nicht vom Imker mit Zuckerwasser am Leben erhalten würden. Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch“ erklärt Imkermeister Günter Friedmann, Sprecher der biodynamischen Demeter Imker, Träger des Förderpreises ökologischer Landbau und Mitbegründer des Netzwerks Blühende Landschaft Beobachtungen an seinen eigenen Bienenvölkern und beunruhigende Meldungen von Imkerkollegen aus ganz Deutschland, veranlassen ihn, jetzt einen Alarmruf zu starten.. „Wenn nicht rasch ein Umdenken und ein neues Handeln in der Landwirtschaft erfolgt, werden wir stumme Sommer erleben - und sehen, dass die Bienen für die Bestäubung und damit auch für die Ernten unersetzlich sind“.
Friedmann ist seit 30 Jahren Berufsimker, aber „mit einer solchen Situation wurde ich noch nie konfrontiert“ betont er, “obwohl sich diese Entwicklung eigentlich seit mehreren Jahren anbahnt und auch zu den Bienenverlusten der letzten Jahre beigetragen hat“. Nach der Rapsblüte, Mitte bis Ende Mai, beginnt für die Bienen in vielen Regionen Deutschlands eine Zeit des Mangels und oft auch des Hungerns. Gerade in den Jahren, in denen es aus dem Wald keinen Honig zu gewinnen gibt, wird deutlich, dass auf den Feldern und Wiesen mittlerweile zu wenig blüht, um den Insekten ausreichend Nahrung zu bieten.
Verantwortlich für diesen Zustand ist nach Ansicht von Friedmann die sich immer weiter beschleunigende Intensivierung der Landwirtschaft. Insbesondere der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und die Gewinnung von Biogas wirken sich besondes dramatisch aus. In vielen Regionen dominiere zudem der Maisanbau und die Wiesen werden zur Gewinnung von Silage jeweils vor der Blüte so oft gemäht, dass dort für blütenbesuchende Insekten nichts mehr zu holen ist.
Viel schlechter als den Honigbienen geht es Wildbienen und Schmetterlingen, deren Lobby zu klein sei. Direkt abhängig von den Insekten ist die Vogelwelt, die seit langem starke Rückgänge der Bestände verzeichnet. Imker Friedmann befürchtet für die Zukunft “stumme Sommer“.
Bestärkt wird er in dieser Ansicht von den Forschungen der Bienenwissenschaft. Professor Dr. Jürgen Tautz vom Biozentrum der Universität Würzburg bestätigt, dass sich sowohl durch die fehlende Menge als auch durch die mangelnde Vielfalt des noch vorhandenen Blütenangebotes die Fitness der Völker der Honigbienen zum Teil drastisch verschlechtert hat und „ein zu geringes und zu einseitiges Blütenangebot zur Schwächung und im Extremfall zum Zusammenbruch der Bienenvölker führt“.
Die Imker bringen Verständnis für die schwierige Situation der Landwirtschaft auf. Aber es sei „ doch eine absurde Situation, dass z.B. die Bauern immer größere Mengen an Milch zu immer niedrigen Milchpreisen produzieren müssen, und dass dadurch unsere Bienen verhungern“ so Friedmann. In dieser Situation ist die Politik gefordert, die steuernd eingreifen muss, damit die Entwicklung sowohl den Landwirten , als auch grundlegenden Bedürfnissen der Menschen und der Natur gerecht werden kann.

Netzwerk Blühende Landschaft
Koordination Holger Loritz Fax +49 (0)3212 1096988
info@bluehende-landschaft.de www.bluehende-landschaft.de



Der erste Honig ist im "Eimer" !

Bin dankbar für die erste Ernte 2009. Lecker Frühlingsblütenhonig aus Obstbaum, Kastanie, Raps und was sonst noch blüht. Sehr aromatisch.
Habe einiges rausgeholt aus meinen 7 Völkern. 2 davon sind sehr stark aufgestellt, 4 sind gut am wachsen. Aus einem ist wahrscheinlich die Königin abhandengekommen, denn es scheint drohnenbrütig zu sein. Muß beobachtet werden! Es sind noch frische Eier zu finden.
Der Honig muß jetzt noch ein paar Tage stehen um zu kristallisieren. Dabei wird er immer wieder gerührt,
damit er seine cremigkeit erhält. Ohne rühren wird er hard.

Genmaisverbot !!

Landwirtschaftsministerin Aigner verbietet Genmais !!!

"Wurde ja auch Zeit. Trotdem, Danke !"

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat den Anbau der umstrittenen Genmais-Sorte MON 810 in Deutschland verboten. Das erklärte die CSU-Politikerin am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin. Der kommerzielle Anbau von MON 810 ist seit 1998 in der Europäischen Union zugelassen. Aigner hatte Studien des Bundesamts für Naturschutz, des bundeseigenen Julius-Kühn-Instituts und der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft über mögliche Gefahren von gentechnisch verändertem Saatgut für die Umwelt geprüft. Ihr lag auch ein Bericht von Monsanto vor, demzufolge der Gentechnik-Konzern keinerlei Grund für ein Verbot sieht. Ende des Monats stünde die Aussaat bevor.
Neben Ungarn und Österreich haben Frankreich und Griechenland die Verwendung des Genmaises schon verboten. Der amerikanische Agrar-Konzern Monsanto hat Klagen angekündigt. Ziel sei es, noch in diesem Jahr den Landwirten den Anbau zu ermöglichen, die MON 810-Saatgut bereits gekauft hätten.

In den Mais ist ein Gen gegen den Schädling Maiszünsler – einen Schmetterling – eingebaut.
Gentechnikgegner hatten in der Vergangenheit immer wieder Anbauflächen angegriffen und teilweise zerstört, da sie befürchten, dass auch andere Tiere vernichtet werden und sich das Gift im Boden anreichern könnte. Deshalb hatten die Landwirte für 2009 ohnehin schon weniger Flächen angemeldet, auf denen sie den umkämpften Mais aussähen wollen. 3700 Hektar gegenüber 4500 im Vorjahr.

Die Auswirkungen des nur geringen Genmaisanbaus seien schon jetzt drastisch und teuer - zum Beispiel bei Biomais, wo extra Untersuchungen für die garantierte Gentechnikfreiheit durchgeführt werden müssten. Imker in Süddeutschland fuhren ihren Honig in die Müllverbrennungsanlage, da Pollen der Maissorte darin gefunden wurden.

Bleibt zu hoffen, dass dies der Anfang einer Trendwende in der Landwirtschaft ist, und wir noch viele weitere Schritte dieser Art in Richtung Umwelt-u. Lebensraumverbesserung erleben werden.