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Honig im Bier gleich Honigbier?

Kann man meinen, aber Honigbiere, die auch schmecken, findet man eher selten. Also importieren! Es gibt sehr leckere in Belgien und in London wird auch ein trinkbares Biohonigbier produziert. Dennoch, Selberbrauen finde ich besser und so wurde aus einer Idee dann Wirklichkeit, als ich Holger Rudolf aus Warnitz, seines Zeichens Gastwirt mit integrierter Hausbrauanlage begegnete. Wozu Regionalmesses nicht alles gut sind!!! Schon die ersten Versuche überzeugten und wiesen gewissermaßen den Weg, den der Geschmack unseres Honigbieres nehmen sollte.

Hell, aber ungefiltert, leicht süßlich mit feinen Honignoten, mindestens 6,5% Alkohol und annähernd stark gehopft soll es sein.

Sein Name "LancésNo1"

LancésNo1 - Honigbier ut Uckermark



Herzhaft würzig nach Pilsner Art gebraut, mit einer schönen Portion Lancehonig und einem Extraquäntchen Hopfen. Schmeckt erst kräftig nach Gerste um dann weich und leichtsüß die Honigaromen zu präsentieren. Im Ausklang bleibt eine erfrischende Bitternote vom Hallertauer Hopfen. Passt hervorragend zu deftigen Speisen, wie ich es mag.

Verkauft wird es im Heimatladen Templin, in der Getränkefeinkost GmbHin Berlin, Boxhagenerstraße 24, in Regionalladen in der Prenzlauer Friedrichstraße und natürlich in unserem Onlineshop auf www.lancehonig.de

Echte Handarbeit die man schmeckt! Wohl bekomm´s!

Bienen-Reste

Forscher finden Beweis für Imkerei in der Antike


Im Israel der Antike floss tatsächlich Honig! Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals bewiesen, dass schon vor etwa 3000 Jahren im Nahen Osten Bienen gehalten wurden. Die Untersuchung und Analyse uralter Überreste der Insekten brachte den entscheidenden Hinweis.

In der Bibel ist vom "Land, wo Milch und Honig fließen" die Rede, doch ein Beweis für die Bienenhaltung im Nahen Osten der Antike fehlte bisweilen. Lediglich ägyptische Wandmalereien und altertümliche Texte lieferten einige Hinweise auf Wachs- und Honiggewinnung. In der Bibel selbst ist die Haltung von Honigbienen dagegen nicht erwähnt, außer eiigen Empfehlungen zur Beobachtung von Bienenvölkern zur Erlangung von Weisheit, weshalb der Begriff "Honig" lange als Umschreibung für süße Früchte wie Feigen oder Datteln interpretiert wurde.

Vor einigen Jahren wurden in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal Tonzylinder gefunden, die als antike Imkerei gedeutet wurden. Jetzt hat ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung in den Gefäßen die Überreste von Bienen gefunden und die Imkerei-Theorie bestätigt.

Wie die Wissenschaftler um Guy Bloch von der Hebrew University of Jerusalem im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" schreiben, steht nun fest, dass die Insekten zur Honigproduktion in den tönernen Zylindern gehalten wurden. Analysen der gut erhaltenen Flügel und einiger Dutzend Bienenbeine hätten ergeben, dass sich die Bienen von den örtlich vorkommenden Arten unterschieden.

"Das war eine echte Überraschung", sagte der deutsche Bienenforscher Stefan Fuchs vom Institut für Bienenkunde in Oberursel bei Frankfurt, der an der Studie beteiligt war. Möglicherweise seien die Insekten von den Bewohnern Tel Rehovs aus der Türkei importiert worden, weil sie weniger aggressiv gewesen seien und mehr Honig produziert hätten. Die Flügelzellen aus der antiken Imkerei waren mit den Präparaten des Instituts für Bienenkunde der Frankfurter Universität verglichen worden. Das Institut besitzt laut Fuchs mit 3000 Stücken die weltweit größte Sammlung von Honigbienen-Präparaten.

Die Imkerei in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal lag mit bis zu 200 Bienenstöcken mitten in der Stadt. Das deutet nach Ansicht der Forscher darauf hin, dass die Stöcke besonders wertvoll waren und beschützt werden mussten. Die Erzeugnisse waren in der Antike kostbar, als Lebensmittel und für andere Zwecke. Der Gebäudekomplex, in dessen Hof die Stöcke standen, wurde vermutlich Ende des 10. oder Anfang des 9. Jahrhunderts vor Christus zerstört.

Quelle: mbe/dpa