Skip to content

Bienengedicht

Bienengebäude
Architekt Bien



Ein Lob den Bienen
In dem alten Babylon
kannte man die Bienen schon.
Auch in Ägypten dort am Nil
Hielt man von den Bienen viel.

Man verstand es, bei den Bienen
sich gehörig zu bedienen,
ließ sich gern den Honig munden,
um nach Krankheit zu gesunden.

Auch bei unerfüllter Liebe
steigert Honig stark die Triebe.
Propolis und Weiselfutter
helfen Vater auf die Mutter.
Für’s nicht Können, aber Wollen
half schon immer Blütenpollen.

Auch bei starkem Rheumaschmerz
nimmt der Imker sich ein Herz,
lässt sich von den wilden, frechen
Immen mal gehörig stechen.
Bienengift erfüllt den Zweck
schnell sind dann die Schmerzen weg.

Wichtig ist, dass wir begreifen:
Wenn an Bäumen Früchte reifen,
wachsen diese, wie man weiß,
nur durch großen Bienenfleiß.
Darum sag’ ich frank und frei:
Hoch lebe sie, die Imkerei!

(Autor unbekannt)

Zitat

Der Körper ist wie eine Honigwabe;
Die Jugend ist darin des Honigs Gabe.
Doch floß der Honig aus, bleibt Wachs nur übrig –
Ist Wachs denn ohne Honig eine Labe?

Khuschal Khan Khatak, († 1689), indischer Dichter und Kriegerfürst

Herzliche Neujahrsgrüße aus Schwaneberg

Wieder ist ein Jahr dahin und ein neues wirft seine Schatten voraus. Wir haben nach Beobachtungen schon so gut wie die hälfte unserer Völker verloren. Die Milbe war sehr stark vermehrt, was die Bemühungen diesjahr verstärken sollte. Strafere Terminführung beim Baurahmenschnitt, Brutablegerbildung und frühstmögliche AS-Behandlungen sind unabläßig für erfolgreiches Imkern.
Selten bin ich so ungeduldig gewesen wie Jetzt. Was erwartet mich im März? Gern würde ich wieder in die Kirschen wandern. Dieser Honig letztes Jahr war außergewöhnlich lecker! Wir werden sehn.

Allen Freunden der Imkerei und allen Kollegen ein gesegnetes 2010!

Die uralte Kornfeldlinde

Aus einem Kornfeld,
schräg zum See,
hob sich die Linde.

Auf schmalem Fußweg an ihr vorbei,
jeden Nachmittag durch die Juliglut zum Baden,
wir Jungens.

Der blaue Himmel, die tausend gelben Blüten, das Bienengesumm!

Und noch immer,
wenn die andern längst unten waren,
- aus dem Wasser klang ihr Lachen und Geschrei -
stand ich.

Und sah den Himmel
und hörte die Bienen
und sog den Duft.


Arno Holz (1863-1929)

Ein neues Jahr steht uns bereit,

mög Gott uns geben Glück und Freud !
Gesegnet sei auch jeder Gast, den er zu uns gesendet hat.
In Frieden ein, in Frieden aus, so sollt es sein in jedem Haus,
und ganz gleich wie's Wetter ist, es gibt einen der uns nie vergißt!

Gesegnetes 2008 allen Leser dieses blogs !