Samstag, 8. August 2009
Honigbienen verhungern mitten im Sommer. Die Landschaft ernährt ihre
Insekten nicht mehr.
Netzwerk Bluehende Landschaft
Küpfendorf-Steinheim, Darmstadt, Rosenfeld, 05. Aug. 2009
Die Honigbienen in Deutschland leiden mitten im Sommer an Futtermangel und würden verhungern, wenn sie nicht vom Imker mit Zuckerwasser am Leben erhalten würden. Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch“ erklärt Imkermeister Günter Friedmann, Sprecher der biodynamischen Demeter Imker, Träger des Förderpreises ökologischer Landbau und Mitbegründer des Netzwerks Blühende Landschaft Beobachtungen an seinen eigenen Bienenvölkern und beunruhigende Meldungen von Imkerkollegen aus ganz Deutschland, veranlassen ihn, jetzt einen Alarmruf zu starten.. „Wenn nicht rasch ein Umdenken und ein neues Handeln in der Landwirtschaft erfolgt, werden wir stumme Sommer erleben - und sehen, dass die Bienen für die Bestäubung und damit auch für die Ernten unersetzlich sind“.
Friedmann ist seit 30 Jahren Berufsimker, aber „mit einer solchen Situation wurde ich noch nie konfrontiert“ betont er, “obwohl sich diese Entwicklung eigentlich seit mehreren Jahren anbahnt und auch zu den Bienenverlusten der letzten Jahre beigetragen hat“. Nach der Rapsblüte, Mitte bis Ende Mai, beginnt für die Bienen in vielen Regionen Deutschlands eine Zeit des Mangels und oft auch des Hungerns. Gerade in den Jahren, in denen es aus dem Wald keinen Honig zu gewinnen gibt, wird deutlich, dass auf den Feldern und Wiesen mittlerweile zu wenig blüht, um den Insekten ausreichend Nahrung zu bieten.
Verantwortlich für diesen Zustand ist nach Ansicht von Friedmann die sich immer weiter beschleunigende Intensivierung der Landwirtschaft. Insbesondere der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und die Gewinnung von Biogas wirken sich besondes dramatisch aus. In vielen Regionen dominiere zudem der Maisanbau und die Wiesen werden zur Gewinnung von Silage jeweils vor der Blüte so oft gemäht, dass dort für blütenbesuchende Insekten nichts mehr zu holen ist.
Viel schlechter als den Honigbienen geht es Wildbienen und Schmetterlingen, deren Lobby zu klein sei. Direkt abhängig von den Insekten ist die Vogelwelt, die seit langem starke Rückgänge der Bestände verzeichnet. Imker Friedmann befürchtet für die Zukunft “stumme Sommer“.
Bestärkt wird er in dieser Ansicht von den Forschungen der Bienenwissenschaft. Professor Dr. Jürgen Tautz vom Biozentrum der Universität Würzburg bestätigt, dass sich sowohl durch die fehlende Menge als auch durch die mangelnde Vielfalt des noch vorhandenen Blütenangebotes die Fitness der Völker der Honigbienen zum Teil drastisch verschlechtert hat und „ein zu geringes und zu einseitiges Blütenangebot zur Schwächung und im Extremfall zum Zusammenbruch der Bienenvölker führt“.
Die Imker bringen Verständnis für die schwierige Situation der Landwirtschaft auf. Aber es sei „ doch eine absurde Situation, dass z.B. die Bauern immer größere Mengen an Milch zu immer niedrigen Milchpreisen produzieren müssen, und dass dadurch unsere Bienen verhungern“ so Friedmann. In dieser Situation ist die Politik gefordert, die steuernd eingreifen muss, damit die Entwicklung sowohl den Landwirten , als auch grundlegenden Bedürfnissen der Menschen und der Natur gerecht werden kann.
Netzwerk Blühende Landschaft
Koordination Holger Loritz Fax +49 (0)3212 1096988
info@bluehende-landschaft.de www.bluehende-landschaft.de
Sonntag, 28. Juni 2009
...und dein Aug´ ist angeschwollen
Denk´: sie hat sich wehren wollen und den Vorgang bitter büßen,
mit dem Leben zahlen müssen.
Du stirbst nicht !
Sonntag, 26. April 2009
Am 17. April um ca 22 Uhr gings los. Mit meinem Freund Stefan, Prediger im basecamp in Prenzlau, lud ich meine 7 Völker auf einen Anhänger, um sie in Prenzlau auf die Kirschplantage vom Herrn Mielke wieder abzuladen. Mit Taschenlampen und unseren PKW Leuchten suchten wir uns die vorher festgelegte Stelle und setzten die Magazine dort vorsichtig auf die vom Hofeigener bereitgestellten Paletten. Nun fliegen Sie schon über eine Woche in 13 verschiedene Kirschsorten und leisten wertvolle Bestäubungsarbeit.
Leider blüht dieses Jaht auch der Raps sehr früh, was es mir mal wieder, wegen Zeitmangel, unmöglich macht, Honig der Sorte Obstblüte zu ernten. Dafür war zu beobachten, dass in Schwaneberg der Raps noch nicht so weit ist wie in Prenzlau und sich somit meine Rapstracht verlängert. Mal sehn wie´s wird.
Dienstag, 14. April 2009
Landwirtschaftsministerin Aigner verbietet Genmais !!!
"Wurde ja auch Zeit. Trotdem, Danke !"
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat den Anbau der umstrittenen Genmais-Sorte MON 810 in Deutschland verboten. Das erklärte die CSU-Politikerin am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin. Der kommerzielle Anbau von MON 810 ist seit 1998 in der Europäischen Union zugelassen. Aigner hatte Studien des Bundesamts für Naturschutz, des bundeseigenen Julius-Kühn-Instituts und der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft über mögliche Gefahren von gentechnisch verändertem Saatgut für die Umwelt geprüft. Ihr lag auch ein Bericht von Monsanto vor, demzufolge der Gentechnik-Konzern keinerlei Grund für ein Verbot sieht. Ende des Monats stünde die Aussaat bevor.
Neben Ungarn und Österreich haben Frankreich und Griechenland die Verwendung des Genmaises schon verboten. Der amerikanische Agrar-Konzern Monsanto hat Klagen angekündigt. Ziel sei es, noch in diesem Jahr den Landwirten den Anbau zu ermöglichen, die MON 810-Saatgut bereits gekauft hätten.
In den Mais ist ein Gen gegen den Schädling Maiszünsler – einen Schmetterling – eingebaut.
Gentechnikgegner hatten in der Vergangenheit immer wieder Anbauflächen angegriffen und teilweise zerstört, da sie befürchten, dass auch andere Tiere vernichtet werden und sich das Gift im Boden anreichern könnte. Deshalb hatten die Landwirte für 2009 ohnehin schon weniger Flächen angemeldet, auf denen sie den umkämpften Mais aussähen wollen. 3700 Hektar gegenüber 4500 im Vorjahr.
Die Auswirkungen des nur geringen Genmaisanbaus seien schon jetzt drastisch und teuer - zum Beispiel bei Biomais, wo extra Untersuchungen für die garantierte Gentechnikfreiheit durchgeführt werden müssten. Imker in Süddeutschland fuhren ihren Honig in die Müllverbrennungsanlage, da Pollen der Maissorte darin gefunden wurden.
Bleibt zu hoffen, dass dies der Anfang einer Trendwende in der Landwirtschaft ist, und wir noch viele weitere Schritte dieser Art in Richtung Umwelt-u. Lebensraumverbesserung erleben werden.
Samstag, 4. April 2009
Heute bin ich dazu gekommen, mal einen Blick in die Völker zu werfen. Ich bin freudig überrascht, wie stark die schon entwickelt sind. Die Einzargigen sind so voll, dass sie bald ´ne Erweiterung brauchen. Ein Zweizargiges war trotz gutem Wetter schon fast trocken (Futter alle!). Da hab ich noch rechtzeitig ein Paar Baurahmen voll Honig vom letzten Jahr eingehängt. (Die hab ich vergessen, auf den Ständen verkosten zu lassen. Zuviel Wabenhonig produziert.)
Ich hoffe, dass die Bienen sie leer machen und die Königin diese bestiftet (Eiablage) und die sich daraus entwickelnde Drohnenbrut gleich die eventuell vorhandenen Milben anzieht. Drohnenbrut ist eine gute Milbenfalle. Die "Baurahmen" müssen mehrmals im Jahr eingehängt werden, um dann später, nach Verdeckelung der Brut, ausgeschnitten zu werden, damit die Milbenpopulation gedämpft wird.
Falls das Wetter wieder kühler wird, ist erneutes Zufüttern angesagt. Dazu verdünnen wir alten, verflüssigten Honig mit Wasser. Umweltbeobachtung ist alles!
Ein Volk ist drohnenbrütig, heißt, keine Arbeitsbienen werden schlüpfen. Ich konnte weder eine tote, noch einen lebende Königin entdecken. Ich muß mich erst mit meinem Opa und Mentor beraten, was in diesem speziellem Fall zu tun ist. Mal sehn!
Ansonsten freu ich mich auf den Sommer. Ich will dieses Jahr in eine Kirschplantage wandern, um bei der Bestäubung zu helfen. Mal sehn, wann das losgeht. Hoffentlich vor dem Raps!
Montag, 21. Juli 2008
vor Hunger, sieht das echt elend aus. Ich habe heute so einen Fall gesehen und erlöst. Ein spät (30.06) gebildetes Ablegervölkchen wurde, direckt nach der Umhängung (17.07) in ein Magazin mit Futterwaben gestärkt und wohl am selben Abend noch trotz Fluglochverengung komplett ausgeräubert. Es muß grausam gewesen sein und tat mir echt leid, Bienen so sehen zu müssen. (Bilder hab ich keine gemacht.)
Es war auch viel zu spät. Ende Juni werde ich keine Ableger mehr machen. Die werden nichts mehr und sind im nächsten Frühjahr auch sicherlich zu schwach.
Dienstag, 24. Juni 2008
Es ist ein Honigjahr, dieses 2008te. Im Raps hatten wir zu tun die Völker auf Trapp zu bringen. Nach mäßiger Ernte blühte die Robinie (Akazie) und selbst Eichen, Buchen. Linden und Pflaumen gaben Blatthonig (glaub ich jedenfalls beobachtet zu haben). Alles klebte und die Bienen waren fleißig. Es hat gut geklappt die Honigsorten zu trennen, mal sehen was das Labor sagt. Die Linde ist auch bald fertig und die Honigräume wieder voll. In nur 3 Völkern war schwarmstimmung erkennbar, welche ich in einem Fall zur Ablegerbildung nutzte und ansonsten mit Erfolg unterdrückte. Platz (zum Bauen) und Arbeit (Tracht) und genügend Nachwuchs (Brut) bei bestem Sommerwetter, ein potente Regierung (Königin) und die Völker bleiben zu Hause, könnte man sagen :-)Tolles Jahr für den der Bienen hat!
Viele Imker hatten hohe Völkerverluste zu beklagen. Tut mir auch Leid für die Kollegen.
Weiter machen !!
Freitag, 23. Mai 2008
Die Rapsblüte liegt in den letzten Zügen und morgen wird nochmal geschleudert, was geht. Heute hatt´s nochmal richtig gehonigt und eventuell ist der Wassergehalt noch zu hoch.
Letztes Wochenende hab ich die erste Ernte eingebracht und bin zufrieden, weil sie echt lecker ist. Honigfreunde, die mich im Schleuderraum besuchen und den Edelnektar direkt aus der Kanne zapfen, sind immer willkommen. Bin gespannt, welche die nächste Tracht ist. Robinie vieleicht, doch Opa Lancé sagt, die ist noch nicht so weit.
Ansonsten sieht´s dank Monokultur und Agroagrar monentan recht Mau aus mit Blüten in der Landschaft. Zum Glück gibts noch Garten- und Blumenfreunde, die ihre Domizile mit Blütenpracht dekorieren, denn selbst die Vielfallt der Wiesenblühplanzen hat, laut Fachwelt, durch veränderte Weidekultur, stark abgebaut. Viele Insektenarten sind wohl ernsthaft bedroht. Das Netzwerk Blühende Landschaften sei an dieser Stelle erwähnt. Dieses engagiert sich seit Jahren um auf dieses Problem hinzuweisen und Möglichkeiten der Abhilfe vorzustellen und zu organisieren.
Vielleicht lassen sich ja hier auch Veränderungen in diese Richtung erwirken und so die Ländereien real zum Blühen bringen. Interessenten bitte melden !
Das Logo findet sich in der Spalte neben den blog-Einträgen rechts unten und bringt Sie durch draufklicken auf die Seiten des Netzwerkes.
Sonntag, 27. April 2008
Der Frühling fühlt sich fast wie Sommer an. Es blüht an allen Ecken und der Flugverkehr nimmt Ausmaße an. Bin ich erleichtert ! Alle 4 Völker sind gut durch den Winter gekommen und sind in Brut und wachsen.
Sogar der Raps beginnt zu Blühen, was mich vor die Entscheidung stellt, den zweiten Brutraum oder gleich den Honigraum auf die 2 Einzargigen zu setzten. Wer da ´n Tip hat !! Danke.
Mittwoch, 5. März 2008
mit Minusgraden und Schneefall, doch die Sonne setzte sich zum Nachmittag wieder durch und brachte das Grün zurück. Raphael und ich hatten uns beim Frühstück schon zum Rodeln nach Feierabend verabredet. Schade. Innerlich bin ich schon dabei, die Frühjahrsdurchsicht zu planen, denn eines der Völker macht mir Sorgen. Relativ stark eingewintert, zeigte es an den Flugtagen, die wir schon hatten, wenig Aktion und seine Herztöne/Stockgeräusche waren kaum wahrnehmbar. Totenfall und Gemüll sahen im Vergleich normal aus.
Jetzt brennen Fragen, so kurz vor Saisonstart. Hat die Varroarbehandlung voll gewirkt? Ist die Königin im Volk und Brut vorhanden? Reicht das Futter aus bis zur ersten Tracht?
Ich werde mich wohl gedulden müssen und laut Sachverständigenrat öffnet man die Völker eh erst nach dem 21.März, denn dann werden die Tage wieder länger als die Nächte. Milderes Wetter wird wahrscheinlicher und der Frühling wird schon deutlicher zu spüren sein.
Freitag, 30. November 2007
 etwa Mitte September, bekam ich einen Anruf, von Leuten aus unserem Dorf.
An der Nordtür unserer Kirche, die vor langer, langer Zeit vermauert wurde, haben Bienen, oder „sowas“, ihr „Nest“ gebaut. Ich, von der Euforie ergriffen, fahr da hin und was ich fand ist auf den Foto's gut zu sehen. Echt fantastisch ! Welch ein herrlicher Schwarm muß sich da im Frühjahr niedergelassen haben. Vom Rand weg habe ich eine „Bienenprobe“ genommen (ca.200 Tiere/etwa 30g), diese , zum Leidwesen meiner Frau, in unserer Kühltruhe auf Eis gelegt, um sie wieder aufgetaut in Seifenlauge einzuweichen. Echt harte Metode, aber wirksam um den Befallsgrad durch Milben zu bestimmen. Diese werden hernach mit scharfem Wasserstrahl durch ein Doppelsieb von den Bienen gespült und anschließend ausgezälht. Die Anzahl der gefundenen Milben geteilt durch 3 ergibt den prozentualen Befallsgrad. In diesem Fall lag der bei 5%, also 15 Milben auf 30g Bienen.
Bei dieser Volksstärke von damals ungefähr 2kg/ca. 15000 Tiere mindestens 1000 Milben. SEUCHENALARM !! Wenn diese Bienen sich mal in benachbarte Bienenstöcke verfliegen, etwa zum Futter räubern , sind diese sofort wieder kontaminiert. Erst spielte ich mit dem Gedanken sie in Quarantäne weg zu sperren, zu behandeln und einzuwintern, denn sich selbst überlassen martern die Milben sie zu Tode. Sie saugen die Brut an und schädigen sie massiv hin zur Verkrüppelung. Sie befallen die Arbeitsbienen, saugen sich fest und lassen sich spazierenfliegen, um auch andere Völker heimzusuchen und so ihr eigenes Überleben abzusichern.
Ich habe sie „hängengelassen“, da ein starker Totenfall unter dem Bau zu sehen war und auch Spinnen die Bienen als Nahrungsquelle entdeckt zu haben scheinen. Ab und an geh ich mal nachsehen. Bin gespannt wie's weiter geht. Ob ein paar den Winter so überstehen? Ein wenig schwer ist mir dennoch ums Herz, aber so ist die Tierwelt nun mal. Warscheinlich hätte ich sie retten können, doch ich war zu unentschlossen.
Dennoch, niedergelassene Schwärme den ansässigen Imkern zu melden hilft also auch zur Gesunderhaltung der Bienen im allgemeinen.
Ich freu mich, das Menschen mit so offenen Augen durch die Welt gehen !
Sonntag, 14. Oktober 2007
Aus den körpereigenen Wachsdrüsen „schwitzen“ die „Baubienen“, das zu 80% aus Estern und Säuren bestehende Wachs aus, um damit den Innenbereich ihrer Behausung einzurichten. Dieser dient den Bienen als Lebens- u. Freizeitbereich, Arbeitsplatz, Kindergarten, Schule, Spielplatz, Lebensmittellager, Königinnenherrschaftsresidens und u nd und. Mit wahrlich architektonischer Brillianz wird das Wohnobjekt im optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis, in liebevollem Eifer errichtet und „belebt“.
Der in die Waben eingetragene Nektar wird in die 6eckigen Zellen an den Zellwänden eingelagert, d.h. erstmal zum Trocknen aufgehängt sprich: eingedickt sowie auch oftmals umgelagert. Die von den Blüten mitgeschleppten Schadstoffe als auch vom Imker eingebrachte Bienenmedikamente (falls benutzt) „versickern“ im Wachs. Der Honig wird dadurch geklärt. Durch einen sogenannten Waben- o. Wachskreislauf erreicht der Imker den kontinuierlichen Austausch angereicherter Waben.
In Lebensmittelprüflaboren wird der Honig auf entsprechende Rückstände hin untersucht und anschließend zertifiziert. Da in Deutschland eine der strengsten Lebensmittelvorschriften lt. Honigverordung im BGB einzuhalten ist, kann derjenige, der seinen Honig beim gewissenhaft arbeitenden Imker seiner Wahl einkauft, nach Herzenslust beruhigt geniessen.
Sonntag, 30. September 2007
Heute war unsere erste Imkervereinssitzung nach der Saison. Schwerpunktthema: Milbenbefall. Allgemein könnte man sagen, dass es dieses Jahr engegen aller Prognosen vergleichsweise viele Milben gibt. Nach zwei Ameisensäurebehandlungen fielen bei manchen Völkern bald 1000 Milben, bei anderen nur 100.
Ein Imker hatte dank seiner Betriebsweise mit zwei Dronenbrutrahmen in starken Völkern so wenige wie noch nie. Wöchentliche Beobachtung und entschiedenes Handeln sind gefragt sowie analytische Beurteilung des Milbenverhaltens im Brutzyklus, um Erfolg bei der Bekämpfung zu haben. Diese Methode verringert auch den Einsatz chemischer Mittel. Selbst Schröpfung erübrigt sich.
Ja, manchmal mutet es abenteuerlich an, so ein Imkerjahr. Was habt Ihr so erlebt?
Ich hab eines von 5 Völkern wegen Weisellosigkeit aufgelöst und 4 eingewintert. Nächstes Jahr gibt Opa mir dafür einen Ablegern. Ich freu mich heute schon auf den nächsten Frühling.
Montag, 20. August 2007
Das Bienenjahr neigt sich dem Ende zu. Die Ernten sind fast eingebracht. Die Milbenbekämpfung und das Einfüttern des Wintervorats kann demnächst beginnnen. Ich habe wieder einiges gelernt, was das Imkern angeht. Die Alten sagen, das sich die Fehler des Sommers im nächsten Frühjahr zeigen. Bin ich gespannt auf die Ergebnisse. Imkerleben ist voller Vorfreuden und Erwartungen.
Übrigens bieten wir noch Honig feil. Unsere 3 Sorten Vielblütenhonige sind mehrfach gesiebt und cremig gerührt. Für besondere Kunden füllen wir auch direkt aus der Schleuder(von der Sommertracht immernoch möglich!!). Dieser Honig kristallisiert im Glas, heißt dann Sommertracht KRISTALL und ist trotz der Härte und Grobkörnigkeit streichfähig und sehr beliebt.
Preise erfragen und Bestellungen aufgeben können Sie telefonisch, solange der Shop noch nicht funktioniert.
0162/1318098 oder 039862/6473
Samstag, 24. März 2007
Ja, ja die Bienen! Ein fleißiges Völkchen.
Sie sind schon äußerst wichtig auf unserem Planeten. Sie liefern nicht nur vorzügliche Rohstoffe, sondern sind uns auch zur Lehre und zur Freude. Jeder sollte sich mal ein Praktikum beim Imker gönnen und die lebenserhaltenen Prinzipien der Biene erforschen. Etwas allgemeines dazu in der pdf.
Komentare erwünscht!!
Bienbedeut..pdf
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