Mittwoch, 27. Juli 2011
Zur Begrüßung einen Bienenstich! So hieß es für die ersten Besucher der Betriebsbesichtigung. Der 2te
Flugtag nach tagelangem Dauerregen und die entnahme einiger Honigwaben zu Schauschleuderzwecken, machte die Bienen nervös und leider auch angriffslustig. Ein paar Tränchen, gute Worte und wieder was gelernt. Die Einführungsrunde mit Sicherheitsbelehrung ließen alle geduldig über sich ergehen.  Die Fotoschaubeute des Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. war eine gute Alternative zur Echtvolkbesichtigung.
Ging unter diesen Umständen auch nicht. Wir mußten vom Bienenhof auf das benachbarte Luzernfeld ausweichen.
Zwei Gruppen nacheinander, alle mit Schutzbekleidung ausgerüstet, bekamen einen guten Einblick in das Tätigkeitsgebiet des Imkers.  Bienenstand im Wagen, Oberbehandlungs- u. Hinterbehandlungsbeuten, Werkzeuge und viele Beschreibungen der Vorgänge im Bienenleben im Volk und der Umgebung. Die Bienen ist jeden schönen Tag in unserem Dorf aktiv und vollbringt interessante, nützliche Dinge. Das wahrzunehmen und schätzen zu lernen ist immer das Ziel eines solchen Tages. Sie ist und bleibt uns wichtig!
Ende der Führung war wie immer der Schleuderraum, wo der Honig life in Strömen floss. Die Technik wurde unter Augenschein genommen, wie auch der gesammte Ablauf der Honigernte. Entdeckeln, Einhängen in die Schleuder und das Sieben.  Dann wurde Abgefüllt und geschlemmert. Leckeres Weisbrot vom Schmöllner Bäcker rundete den Nachmittagsimbis ab. Für meinen Assistenten und mich steht schon eine Idee für die nächsten Ferien im Kalender.
Mittwoch, 1. Dezember 2010
 Wenn sich 2 einig sind kommt was zu Stande. Im Herbst 2009 traf ich mich mit Marcel Hurtienne von der Randowtaler Mosterei in Schmölln, um ein gemeinsames Produkt zu kreieren. Die Ideen ersponnen sich bei zufälligen Treffen, doch nun sollte der Nagel mit Kopf entstehen. Honig und Most macht Honig-Apfelwein? Die Randowtaler Mosterei besitzt das nötige know how für solches Vorhaben und unser Honig Grund genug, mal in etwas anderer Form in erscheinung zu treten. Das Ergebnis stellte nicht nur uns Produzenten zufrieden. Viele Freunde süßer Getränke waren angetan vom einzigartigen Geschmack des fruchtig-süßen Rauschtrankes und so geschah es, dass einige auserwählte Händler den Honig-Apfelwein in Ihr Sortiment aufnahmen.
Der Abverkauf, des 209 mit der Randowtaler Mosterei hergestellten Honig-Apfel-Weines, dauerte etwas länger wie geplant und somit Verschob sich auch die für den Sommer 2010 angekündigte Nummernauslosung, der einzeln und von Hand nummerierten Flaschen. Doch nun, pünktlich zur Einführung des neuen Jahrgangs 2010, ist es soweit. Die veröffentlichten Nummern wurden von mir persönlich Bestimmt (unter Ausschluß der Öffentlichkeit) und berechtigen die Besitzer der Halsetikettennummer zur Einlösung eines Einkaufsgutscheines in Lancés Laden in Schwaneberg / Uckermark. Ist der Weg zu weit reicht die Einsendung des Schnipsels und Sie kaufen per Katalog telefonisch bei uns ein! Versandkostenfrei versteht sich!
Meldet sich niemand innerhalb von 3 Monaten nach der Ziehung, wird neu gelost. Dranbleiben lohnt sich!
Bitte melden Sie sich per email oder unter 0162 - 13 18 098
Mit dem Jahrgang 2010 verfahren wir eben so, wie mit dem 2009er. Das macht Spaß!
Einkaufgutscheine im Wert von je 20€ wurden auf folgende Nummern verteilt.
3 - 56 - 109
Mittwoch, 5. Mai 2010
Leidiges Thema: Blütenbehandlung im Raps.
Nicht wenige Rapskäfer fingen sich schon Anfang April in unserem Haus an den Fenstern ein. Die große Spritzung steht bevor und lässt uns Imker bangen. Die Bauern wurden auf dem Landes-Spritzmittel-Tag des Bauernverbandes über die zu verwendenden Mittel aufgeklärt, doch jeder hat so seine Metode dem Ertrag auf die Sprünge zu helfen. So ein Kommentar eines Landwirts. Bienenschutz steht nicht hoch im Kurs, war mein Eindruck. Sind wir Imker denn lästige Parasiten der Landwirtschaft, oder haben wir nicht einen beachtlichen Auftrag in unseren Lebensräumen zu erfüllen.
"Als Bestäuber zahlreicher Kultur- und Wildpflanzen sind Bienen sowohl ökologisch als auch ökonomisch von großer Bedeutung. Etwa 80 Prozent aller Blütenpflanzen sind in unseren Breiten auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen, andere Insekten können diese Aufgabe nur begrenzt übernehmen. Ohne Bienen würde ein Teil der Wildpflanzen aussterben und wichtige landwirtschaftlich genutzte Kulturen würden bedeutend weniger Ertrag liefern. Bienen leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Landwirtschaft. Der Nutzen der Bestäubungsleistung ist um ein Vielfaches höher zu bewerten als der Erlös aus Honig, Wachs, Pollen und anderen Nebenprodukten.",heist es auf der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Internetseite www.biosicherheit.de
Auch unser Arbeits- u. Mittelaufwand in der Imkerei ist nicht zu unterschätzen. Körperlich und finanziell geht es wie in allen Landwirtschaftsbetrieben "zur Sache". Was sollten und was können wir tun, um unsere Problematiken in den Breitenfokus zu bekommen?
Erster Schritt: Mitarbeit am Imkerstammtisch! Melde sich an wer kann und haltet uns auf dem Laufenden.
René
Samstag, 24. April 2010
Zum zweiten Male trafen sich am 20.4. Imker aus dem Raum Prenzlau zum Stammtisch. Aktuelle Fragen und Probleme der Bienenhaltung wurden aus jeweiliger Sicht erläutert und diskutiert. Neben Profis waren auch Laien und Anfänger zugegen, um Erfahrungen auszutauschen und einander kennenzulernen.
Um den Gespächsbedarf Terminunabhängig fortzuführen wurde mit freundlicher Unterstützung der Firma KunzeMedia aus Eisenhüttenstatt ein online Forum eingerichtet, um auch einen breiteren Kommunikationsradius zu erreichen. Im Forum werden auch alle weiteren Treffen und Termine der Uckermärker Imkerschaft bekanntgegeben.
Zum Imkerforum Uckermark
Montag, 29. Juni 2009

Pünktlich 10.00 Uhr waren wir mit dem Aufbau fertig und konnten erste Gäste begrüßen. Wir, das sind unsere Imkervereinskollegen Familie Hamann aus Brüssow, sowie der Verband der Uckermärkischen Landfrauen, die als Initiatoren auftraten. Für ganze 2 Wochen ist nun so manch interessantes an Informationen rund um die Imkerei in der Sparkassenfilliale im Prenzlauer Georg-Dreke_Ring zu sehen.
Hamann´s brachten allerlei technisches aus ihrer Werkstatt mit. Für die Eröffnung wurde extra ein Bienenschaukasten vorbereitet und mit lebenden Bienen gefüllt. Das war für Jung und Alt ein Erlebnis, mal so direkt in ein Bienenvolk schauen und sogar die Königinn bei der Eiablage zu beobachten. Liebevoll wurde auch das Imkerwerkzeug hergerichtet und mit erklärenden Schildchen versehen.
Die Landfrauen warteten mit Pfleißarbeit auf. Sie fertigten große Plakate mit Info´s, die sogar mich erstaunten. Alles in allem, "Sehr sehenswert!"
Ich wurde eingeladen,mit meinen Honigen, meiner Apikosmetik und was sonst sich so in meinem Sortiment befindet, die Sache zu vervollständigen. Der Nutzten der Imkerei wird ja nicht zuletzt durch die von ihr erzeugten Rohstoffe definiert und so einiges lässt sich ja bekanntlich daraus veredeln.
Der Besucherstrom hielt sich im Grenzen, denn Montag Vormittag erwartet der normale Bankbesucher solch Präsentationen eher nicht. Bis Freitag, den 10.7 hat "Er" ja noch Gelegenheit.

Donnerstag, 14. Mai 2009
Mal wieder Land sehen...
Herzlich Willkommen !
Die Brandenburger Landpartie findet alljährlich am zweiten Juniwochenende statt und diesmal gibt es ein Jubiläum zu feiern: Zum 15. Mal öffnen Landwirte, Gärtner, Fischer, Förster und ländliche Kulturvereine ihre Türen und Tore.
Am 13. und 14. Juni erwartet das ländliche Brandenburg von der Prignitz bis zur Elbe-Elster-Region wiederum viel Besuch aus den großen und kleinen Städten der Region und der Nachbarschaft von nebenan. Mehr als 1 Million Gäste waren in den vergangenen 15 Jahren am landpartie-Wochenende unterweg im Land zwischen Gesundbrunnen, Groß Muckrow und Proschim. Landpartie, das ist die Möglichkeit für alle Interessierten, das Land von seinen schönsten Seiten und in seinen entlegenen Winkeln kennen zu lernen. Ställe und Gärten, Höfe und Fischereibetriebe bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens. Mehr als 250 Betriebe, von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof, vom Ökobetrieb bis zum Schaugarten sind in diesem Jahr auf Gäste aus nah und fern eingestellt.
Die Tradition, an einem Wochenende gezielt Garten-, Hof- und Stalltore zu öffnen sowie Dorffeste gemeinsam mit den Besuchern zu feiern, gibt es seit 1994 in Brandenburg.
Sowohl Gastgeber wie auch Besucher, Erzeuger und Verbraucher, schätzen die direkte Begegnung im ländlichen Brandenburg, dort wo die regionalen Spezialitäten heranwachsen, verarbeitet werden sowie in Landgasthöfen und zahlreichen Hofläden und -cafes angeboten werden.
Neben Dorf- und Hoffesten wird in diesem Jahr auch die komplizierte wirtschaftliche Situation für viele Unternehmen Thema der Begegnungen zur Landpartie sein. Das trifft insbesondere auf Milchviehbetriebe zu.
Auch wir sind wieder mit von der Partie, um einen Einbilck in die Geheimnisse der Imkerei zu gewähren.
Samstag den 13.6. ist der Hof von 10 bis 20 Uhr für sie geöffnet.
Sonntag von 13 bis 17 Uhr
Sonntag, 26. April 2009
Am 17. April um ca 22 Uhr gings los. Mit meinem Freund Stefan, Prediger im basecamp in Prenzlau, lud ich meine 7 Völker auf einen Anhänger, um sie in Prenzlau auf die Kirschplantage vom Herrn Mielke wieder abzuladen. Mit Taschenlampen und unseren PKW Leuchten suchten wir uns die vorher festgelegte Stelle und setzten die Magazine dort vorsichtig auf die vom Hofeigener bereitgestellten Paletten. Nun fliegen Sie schon über eine Woche in 13 verschiedene Kirschsorten und leisten wertvolle Bestäubungsarbeit.
Leider blüht dieses Jaht auch der Raps sehr früh, was es mir mal wieder, wegen Zeitmangel, unmöglich macht, Honig der Sorte Obstblüte zu ernten. Dafür war zu beobachten, dass in Schwaneberg der Raps noch nicht so weit ist wie in Prenzlau und sich somit meine Rapstracht verlängert. Mal sehn wie´s wird.
Mittwoch, 18. März 2009
Ab 1. April diesen Jahres starte ich ein neues Web-Blog im Magazinstil.
Dafür suche ich Mitschreiber.
Unter www.randowtal.info wird es zu finden sein. Wie der Name schon sagt, wird es um meine Heimat, das heute sogenannte "Randowtal", gehen. Alles, was so Interessantes hier zu finden ist, wird unter die Lupe genommen. Sportliche Aktivitäten, Land & Leute, Aus dem Pfarrsprengel, Bilder u. Geschichte/-n aus dem Randowtal, die aktuellsten Termine und andere Rubriken sind in Planung.
Wer also Lust und etwas Zeit zum Schreiben oder sonst was auf Lager hat, was hier von öffentlichem Interesse sein könnte, melde sich bitte !
Telefonisch unter 0162-13 18 098
per email r.sonnenberg@lancehonig.de
Donnerstag, 29. Januar 2009
Einer unserer regen Vereinsmitglieder leitet an der Volkshochschule Prenzlau ein Bienenhalter-Kurs für Anfänger. Denn folgenden Text sowie die Termine habe ich der Internetseite der VHS-PZ entnommen.
Bienen halten - der Natur nützen - Honig ernten (LiG)
Vom Freund der Natur zum Imker, der Schritt ist eigentlich nicht groß. Man sagt, dem Imker werden die süßen Erträge ins (Bienen)Haus getragen. Wer möchte, kann das für eine Saison mit einer Beute erproben und nach dieser praktischen Erfahrung weitermachen oder das Bienenvolk einfach zurückgeben. Die nötigen Grundkenntnisse und Fertigkeiten werden in Wort, Bild sowie praktischer Übung in diesem Kurs vermittelt. Dabei werden die letzten drei Termine am Bienenstand in Drense absolviert.
Kursnummer: EP1E01 Status:
Beginn/Dauer: Mo. 16.02.2009 - Sa. 23.05.2009
Uhrzeit: 18:00 - 20:15
Termine: 8 Term
Kursleitung: Horst Reichel
Kursort: VHS Prenzlau, Brüssower Allee 48 (R 208)
* Kursgebühren: 94,00 EUR
Dienstag, 24. Juni 2008
Schön zu erleben, welches Interesse an der Imkerei geweckt worden ist. Am 16.06. hatten wir die ersten Schulklassen zur „Expeditions ins Imkerreich“ zu Gast. Anfangs wackelte das Wetter etwas, doch dann war uns schönster Sonnenschein geschenkt.
Nach Besichtigung unserer „Wasserfroschzucht“und ausgiebigem Frühstück mit Wabenhonigverkostung gings mit 24 Erst-u.Zweitklässlern zur Bienen-Wohnungsbesichtigung. Den Kindern alles anschaulich zu erklären und die Zusammenhänge verständlich zu machen, ist gar nicht so einfach. Sie hatten viele Fragen und ließen mich oft erst weitermachen, wenn sie´s auch richtig verstanden hatten. Königinnen gucken im EWK, sowie alles weitere zum „Wie kriegen die Bienen die Babys?“ und „Wie kommt der Honig aus den Waben?“ usw. gestaltete gut 2´mal 45min in zwei Gruppen. Als sie wieder loszogen, fings wieder etwas zu regnen an und ich hatte das Gefühl, an meinen extra geopferten Urlaubstag etwas Gutes in die Erinnerungen dieser kleinen Menschen gegeben zu haben.
Sonntag, 22. Juni 2008
Wie versprochen, war die Landpartie mit bestem Wetter sowie reisefreudigen Uckermärkern und Touristen gesegnet. Wir hatten wieder mächtig Spaß und an der Arbeit Vergnügen.
Ein „Danke!“ allen, die uns besucht haben !
Falls Interesse an der Imkerei oder Produkten unseres Honigmarktes geweckt wurde, evtl. Fragen offen geblieben sind, rufen Sie uns an!
Oder bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heisst: „Auf eine Landpartie in Lance´s Imkerei nach Schwaneberg!“
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