Skip to content

Monsanto auf Deutsch

....in Eberswalde - Infoabend & Diskussion zur Agro-Gentchnik mit Jörg Bergstedt

Die Landtagsabgeordneten Axel Vogel (Grüne) und Michael Luthardt (LINKE) laden zu einem Info- und Diskussionsabend über die Agro-Gentechnik nach Eberswalde ein. Dazu wird am 21.2.13 um 20 Uhr der Ökoaktivist und Buchautor Jörg Bergstedt als Gast im Tanzsalon Zippel erwartet.

Warum fließt der der größte Teil landwirtschaftlicher Forschungsgelder in die Gentechnik? Sind die vorhandenen Gesetze zum Schutz vor der Agro-Gentechnik wirksam? Wie kommen die Befürworter der Gentechnik auf relevante Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und Ministerien? Jörg Bergstedt durchleuchtet seit vielen Jahren die deutsche Gentechnikszene und kennt sich aus mit den Verflechtungen zwischen Wirtschaft, Politik und Behörden. Der Ökoaktivist stellt aber nicht nur unbequeme Fragen, er zeigt auch, wie sich die BürgerInnen gegen den Vormarsch der Gentechnik durch die Hintertür zur Wehr setzen können.

„Monsanto auf Deutsch“
Infoabend & Diskussion zum Thema Agro-Gentechnik mit Jörg Bergstedt
Donnerstag 21 Februar 2013 um 20 Uhr
Tanzsalon Zippel
Puschkinstraße 16
16225 Eberswalde


Axel Vogel, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag
Michael Luthardt, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Brandenburger Landtag

Honig-Crêpes

Da bleibt nie was übrig!

Um 3 Kinder mit Leckerem, schnell Zubereitetem zu erfreuen, eignen sich Honig-Eierkuchen, auch Honig-Crêpes genannt, besonders. Braucht nur 15 Minuten!

Ich erwärme ca. 250 ml Milch und rühre einen extra großen Löffel, irgendeiner grad vorrätigen Honigsorte, ein. Derzeit nehme ich 3-4 Eier mit 2 Eßlöffel Zucker und schlage diese schaumig. In den Eierschaum gebe ich, unter rühren, 8 Eßlöffel Mehl und soviel Honigmilch wie nötig, um einen fließenden Teig zu erzeugen. Zu Verfeinerung kann Zimt, Quark, Vanille, Pfeffer, was auch immer, dezent dazu gegeben werden.
Dann noch eine Priese Salz und ab in die leicht eingefettete, heiße Pfanne. Voilà!

Ich serviere mit Obst und Sahne, gelegentlich auch Eis.

Imkerprotest im Vorfeld der Grünen Woche!

Schwarzer Pinsel des DBIB
Kommt zu einer Imkerprotestkampagne am Mittwoch dem 16. Januar in Berlin im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche!


Aus Anlass der künftigen EU-Agrarpolitik, über die derzeit entschieden wird, liegt es an uns, zu mobilisieren.
Die Veranstaltungen finden in Mitte in unmittelbarer Nähe zum Berliner Hauptbahnhof statt.
Das erleichtert den einzelnen Imkern zu kommen, denn von dort geht man nur noch ca. 10 Minuten bis zum Kanzleramt.

Das ist für Mittwoch den 16. Januar geplant:

9.00 Uhr (spätestens)
Eintreffen der Imker vor dem Bundeskanzleramt in Berlin (Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin) nähe Hauptbahnhof.

9.30 Uhr
Foto- und Aktionstermin für die Presse: Mit möglichst vielen demonstrierenden Imkern, mit leeren Bienenkästen, Giftspritze und toten Bienen – und mit Verbrauchern, die uns den Rücken stärken. Wer Transparente, Schilder oder ähnliches mitbringen möchte, bitteschön. Je Größer um so so besser!

9.45 Uhr
Verleihung des Negativpreises „Schwarzer Pinsel“ des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbunds an Kanzlerin Merkel, ggf. Übergabe an einen Vertreter.

Ansprachen:
Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund
Kampagne Meine Landwirtschaft
Aktionsnetzwerk Campact


Ende der Aktion ca. 10.30 Uhr


Mit imkerlichem Gruß in der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen.


Kommt also bitte zahlreich zu beiden Veranstaltungen in Imkerkleidung mit Schmoker, es wird bei jedem Wetter eine tolle Aktion. Bringt gerne Freunde und Honigkunden mit.

Wer mit mir fahren will ruft mich bitte mal an! 0162 13 18 098






Es ist noch nicht zu spät!

Wer gern mit Geschmäckern experimentiert, hat auch immer Honig im Schrank. Daraus ist zum Beispiel Winterhonig leicht selbst gemacht! Es gibt unzählige Variationen von Rezepten der Honigveredlung. Mit etwas Muse findet man seinen Lieblindsmix.
Viel Spaß beim Experimentieren!


1 Stange/n Zimt
1 Vanilleschote
3 Sternanis
5 Nelke(n)
1 Glas Honig
4 halbe Walnüsse

Aus dem Glas Honig einen Teil entnehmen und die Gewürze und Nüsse in das Glas geben. Vielleicht wieder mit etwas Honig bedecken und an einem kühlen, dunklen Ort ca. 3 - 4 Wochen durchziehen lassen. Schmeckt sehr gut im Winter auf frischem Brot oder im Tee! Tip: würzen Sie damit mal ein erwärmtes Kirschbier!

Quelle: www.chefkoch.de

Bienen-Reste

Forscher finden Beweis für Imkerei in der Antike


Im Israel der Antike floss tatsächlich Honig! Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals bewiesen, dass schon vor etwa 3000 Jahren im Nahen Osten Bienen gehalten wurden. Die Untersuchung und Analyse uralter Überreste der Insekten brachte den entscheidenden Hinweis.

In der Bibel ist vom "Land, wo Milch und Honig fließen" die Rede, doch ein Beweis für die Bienenhaltung im Nahen Osten der Antike fehlte bisweilen. Lediglich ägyptische Wandmalereien und altertümliche Texte lieferten einige Hinweise auf Wachs- und Honiggewinnung. In der Bibel selbst ist die Haltung von Honigbienen dagegen nicht erwähnt, außer eiigen Empfehlungen zur Beobachtung von Bienenvölkern zur Erlangung von Weisheit, weshalb der Begriff "Honig" lange als Umschreibung für süße Früchte wie Feigen oder Datteln interpretiert wurde.

Vor einigen Jahren wurden in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal Tonzylinder gefunden, die als antike Imkerei gedeutet wurden. Jetzt hat ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung in den Gefäßen die Überreste von Bienen gefunden und die Imkerei-Theorie bestätigt.

Wie die Wissenschaftler um Guy Bloch von der Hebrew University of Jerusalem im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" schreiben, steht nun fest, dass die Insekten zur Honigproduktion in den tönernen Zylindern gehalten wurden. Analysen der gut erhaltenen Flügel und einiger Dutzend Bienenbeine hätten ergeben, dass sich die Bienen von den örtlich vorkommenden Arten unterschieden.

"Das war eine echte Überraschung", sagte der deutsche Bienenforscher Stefan Fuchs vom Institut für Bienenkunde in Oberursel bei Frankfurt, der an der Studie beteiligt war. Möglicherweise seien die Insekten von den Bewohnern Tel Rehovs aus der Türkei importiert worden, weil sie weniger aggressiv gewesen seien und mehr Honig produziert hätten. Die Flügelzellen aus der antiken Imkerei waren mit den Präparaten des Instituts für Bienenkunde der Frankfurter Universität verglichen worden. Das Institut besitzt laut Fuchs mit 3000 Stücken die weltweit größte Sammlung von Honigbienen-Präparaten.

Die Imkerei in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal lag mit bis zu 200 Bienenstöcken mitten in der Stadt. Das deutet nach Ansicht der Forscher darauf hin, dass die Stöcke besonders wertvoll waren und beschützt werden mussten. Die Erzeugnisse waren in der Antike kostbar, als Lebensmittel und für andere Zwecke. Der Gebäudekomplex, in dessen Hof die Stöcke standen, wurde vermutlich Ende des 10. oder Anfang des 9. Jahrhunderts vor Christus zerstört.

Quelle: mbe/dpa

Zitat

Der Körper ist wie eine Honigwabe;
Die Jugend ist darin des Honigs Gabe.
Doch floß der Honig aus, bleibt Wachs nur übrig –
Ist Wachs denn ohne Honig eine Labe?

Khuschal Khan Khatak, († 1689), indischer Dichter und Kriegerfürst

Getrunken aus den Gefäßen Ganymeds

Wo ich gerade die Holunderblüten in der Landschaft sehe, erinnere ich mich an ein Rezept, dass ich mal in einer Sammlung auserwählter Köstlichkeiten mit Honig gelesen habe.

Holunderblütenmilch

1 Handvoll Holunderblüten, 1 l Milch , Honig und Zimt

Die nicht an Straßen oder Feldrändern gesammelten Holunderblüten von den Stengeln streifen und einige Minuten in leicht köchelnder Milch baden. Mit Honig und Zimt würzen und durch ein Sieb gegossen heiß kredenzen.

Leicht mit einem Milchschäumer veredelt, ist es einem Traum vergleichlich!

Sie tun was für die Biene

Auf den Seiten der Bundesregierung habe ich den Förderkatalog des Bundes gefunden und mal die Ausgaben für die Bienenforschung verlinkt. Man muß lediglich noch in den Sucher "Bienen" eingeben! In den Bienenfachzeitschriften kann man dann nachlesen, was es gebracht hat, oder noch bringen soll.

Der Winter lässt uns bangen!

"Das war ja nicht vorherzusehen!" Bricht doch wirklich noch ein Winterhoch mit Kälterekorden über uns herein. Dabei gab es eindeutige Anzeichen für Brutentwicklung. Lockerer Sitz über die gesammte Zarge, bei hohem Kondenswasserstand an der Folie lassen darauf schließen. Die milden Temperaturen die letzten Monate über, sorgten für rapide Futterabnahme. Und nun das! Es wird wiedermal richtig Spannend in der Imkerschaft.
Großer Lauschangriff bei Immens

EuGH-Urteil zugunsten Imkerei

Europäischer Gerichtshof fällt wichtiges Urteil zur Gentechnik

Wachtberg, 06.09.2011: Auch Lebensmittel mit minimalen Gentechnik-Spuren sind
„gentechnisch veränderte“ Lebensmittel im Sinne des europäischen Gentechnikrechts und dürfen nicht ohne besondere Zulassung und Sicherheitsprüfung in den Verkehr gebracht werden. Dieses Urteil fällte vor einer Stunde der Europäische Gerichtshof (EuGH) nach einem jahrelangen Rechtsstreit, den das „Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik“ zusammen mit einem betroffenen Imker aus Bayern initiiert hat. Bereits am 9. Februar hatte der Generalanwalt des EuGH mit seiner Empfehlung den Grundstein für das heutige Urteil zur Verunreinigung von Honig durch gentechnisch veränderten Mais MON810 gelegt und im Wesentlichen die Rechtsauffassung der Kläger bestätigt: Honig muss vor Verunreinigung durch Pollen aus Gentechnik-Pflanzen geschützt werden. Anspruch auf Schutz vor Gentechnik oder Schadensersatz hatten Imkereien bisher nicht. Nach Auffassung des EuGH sind die nun geforderten strengen Maßstäbe zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor den teilweise noch unerforschten Risiken der Gentechnik erforderlich. Folgen dürfte dieses Urteil nicht nur für Honig, sondern EU-weit für sämtliche Lebensmittel haben.
Der Präsident des Deutschen Imkerbundes e. V., Peter Maske, begrüßt ausdrücklich die heute gefällte Entscheidung des EuGH: „Mit dem heutigen Urteil wurde endlich die von der Imkerschaft seit langem geforderte Rechtssicherheit geschaffen und den Gesetzgeber trifft nun eine hohe Verantwortung, die Risiken der Agro-Gentechnik in das Gentechnikgesetz zu übertragen. Ein Sicherheitsabstand von 300 m beim Anbau ist hierbei wohl keineswegs ausreichend. Der Sicherheitsabstand muss 10 km betragen. Diese Anbautechnik dürfte für Landwirte dann nicht mehr interessant und umsetzbar sein.“

Weitere ausführliche Informationen
und das gesamte Urteil unter
www.bienengentechnik.de/gen/gen.news/index.html.
Kontakt für Rückfragen:
Bündnis zum Schutz der Bienen gegen Agrogentechnik: Thomas Radetzki, Tel. 0171/3366569
Anwaltsbüro Gaßner, Groth, Siederer & Coll.: Dr. Achim Willand, Tel. 030/7261026-0
Deutscher Imkerbund e. V.: Peter Maske, Tel. 0171/8771935

Randowtaler Ferienpass machts möglich!

Zur Begrüßung einen Bienenstich! So hieß es für die ersten Besucher der Betriebsbesichtigung. Der 2te
Flugtag nach tagelangem Dauerregen und die entnahme einiger Honigwaben zu Schauschleuderzwecken, machte die Bienen nervös und leider auch angriffslustig. Ein paar Tränchen, gute Worte und wieder was gelernt. Die Einführungsrunde mit Sicherheitsbelehrung ließen alle geduldig über sich ergehen. Die Fotoschaubeute des Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. war eine gute Alternative zur Echtvolkbesichtigung.
Ging unter diesen Umständen auch nicht. Wir mußten vom Bienenhof auf das benachbarte Luzernfeld ausweichen.
Zwei Gruppen nacheinander, alle mit Schutzbekleidung ausgerüstet, bekamen einen guten Einblick in das Tätigkeitsgebiet des Imkers. Bienenstand im Wagen, Oberbehandlungs- u. Hinterbehandlungsbeuten, Werkzeuge und viele Beschreibungen der Vorgänge im Bienenleben im Volk und der Umgebung. Die Bienen ist jeden schönen Tag in unserem Dorf aktiv und vollbringt interessante, nützliche Dinge. Das wahrzunehmen und schätzen zu lernen ist immer das Ziel eines solchen Tages.
Sie ist und bleibt uns wichtig!

Ende der Führung war wie immer der Schleuderraum, wo der Honig life in Strömen floss. Die Technik wurde unter Augenschein genommen, wie auch der gesammte Ablauf der Honigernte. Entdeckeln, Einhängen in die Schleuder und das Sieben. Dann wurde Abgefüllt und geschlemmert. Leckeres Weisbrot vom Schmöllner Bäcker rundete den Nachmittagsimbis ab. Für meinen Assistenten und mich steht schon eine Idee für die nächsten Ferien im Kalender.