Heute bin ich dazu gekommen, mal einen Blick in die Völker zu werfen. Ich bin freudig überrascht, wie stark die schon entwickelt sind. Die Einzargigen sind so voll, dass sie bald ´ne Erweiterung brauchen. Ein Zweizargiges war trotz gutem Wetter schon fast trocken (Futter alle!). Da hab ich noch rechtzeitig ein Paar Baurahmen voll Honig vom letzten Jahr eingehängt. (Die hab ich vergessen, auf den Ständen verkosten zu lassen. Zuviel Wabenhonig produziert.)
Ich hoffe, dass die Bienen sie leer machen und die Königin diese bestiftet (Eiablage) und die sich daraus entwickelnde Drohnenbrut gleich die eventuell vorhandenen Milben anzieht. Drohnenbrut ist eine gute Milbenfalle. Die "Baurahmen" müssen mehrmals im Jahr eingehängt werden, um dann später, nach Verdeckelung der Brut, ausgeschnitten zu werden, damit die Milbenpopulation gedämpft wird.
Falls das Wetter wieder kühler wird, ist erneutes Zufüttern angesagt. Dazu verdünnen wir alten, verflüssigten Honig mit Wasser. Umweltbeobachtung ist alles!
Ein Volk ist drohnenbrütig, heißt, keine Arbeitsbienen werden schlüpfen. Ich konnte weder eine tote, noch einen lebende Königin entdecken. Ich muß mich erst mit meinem Opa und Mentor beraten, was in diesem speziellem Fall zu tun ist. Mal sehn!
Ansonsten freu ich mich auf den Sommer. Ich will dieses Jahr in eine Kirschplantage wandern, um bei der Bestäubung zu helfen. Mal sehn, wann das losgeht. Hoffentlich vor dem Raps!