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Vor nicht all zu langer Zeit

etwa Mitte September, bekam ich einen Anruf, von Leuten aus unserem Dorf.
An der Nordtür unserer Kirche, die vor langer, langer Zeit vermauert wurde, haben Bienen, oder „sowas“, ihr „Nest“ gebaut. Ich, von der Euforie ergriffen, fahr da hin und was ich fand ist auf den Foto's gut zu sehen. Echt fantastisch ! Welch ein herrlicher Schwarm muß sich da im Frühjahr niedergelassen haben. Vom Rand weg habe ich eine „Bienenprobe“ genommen (ca.200 Tiere/etwa 30g), diese , zum Leidwesen meiner Frau, in unserer Kühltruhe auf Eis gelegt, um sie wieder aufgetaut in Seifenlauge einzuweichen. Echt harte Metode, aber wirksam um den Befallsgrad durch Milben zu bestimmen. Diese werden hernach mit scharfem Wasserstrahl durch ein Doppelsieb von den Bienen gespült und anschließend ausgezälht. Die Anzahl der gefundenen Milben geteilt durch 3 ergibt den prozentualen Befallsgrad. In diesem Fall lag der bei 5%, also 15 Milben auf 30g Bienen.
Bei dieser Volksstärke von damals ungefähr 2kg/ca. 15000 Tiere mindestens 1000 Milben. SEUCHENALARM !! Wenn diese Bienen sich mal in benachbarte Bienenstöcke verfliegen, etwa zum Futter räubern , sind diese sofort wieder kontaminiert. Erst spielte ich mit dem Gedanken sie in Quarantäne weg zu sperren, zu behandeln und einzuwintern, denn sich selbst überlassen martern die Milben sie zu Tode. Sie saugen die Brut an und schädigen sie massiv hin zur Verkrüppelung. Sie befallen die Arbeitsbienen, saugen sich fest und lassen sich spazierenfliegen, um auch andere Völker heimzusuchen und so ihr eigenes Überleben abzusichern.
Ich habe sie „hängengelassen“, da ein starker Totenfall unter dem Bau zu sehen war und auch Spinnen die Bienen als Nahrungsquelle entdeckt zu haben scheinen. Ab und an geh ich mal nachsehen. Bin gespannt wie's weiter geht. Ob ein paar den Winter so überstehen? Ein wenig schwer ist mir dennoch ums Herz, aber so ist die Tierwelt nun mal. Warscheinlich hätte ich sie retten können, doch ich war zu unentschlossen.
Dennoch, niedergelassene Schwärme den ansässigen Imkern zu melden hilft also auch zur Gesunderhaltung der Bienen im allgemeinen.
Ich freu mich, das Menschen mit so offenen Augen durch die Welt gehen !
schön kuschelig ?
zusammenrücken ist angesagt !

Unsere Kerzen

gießt Opa Lancé persönlich und diese sind aus reinem, etwas geklärten Bienenwachs.
Wenn ich auf 'n Stand fahr, riecht das Auto herrlich nach dem Wachs. Auf Wunsch sind sie mit klarem Wachslack lackiert, patiniert, oder auch farbig bemalt. Ansonsten sind sie Natur pur.
Die Wachsfarbe kann variieren und von denen auf den Bildern abweichen. Wählen Sie bitte, ob heller oder dunkler Wachs Ihre Kerze ziert.

Tannenbaum h/10,5cm, d/5cm 3,50 €
Bienenhaus h/9cm, d/5cm 3,50 €
Bienenkorb h/5cm d/4cm 2,50 €

Beim Auspusten verströmt wundervoller Wachsgeruch in den Raum, welcher fast jeden begeistert.
Bienenhäuser im Tannenwald.

Oh kommet doch all !“

Unsere schöne Schmöllner Dorfkirche öffnet selten Ihre ehrwürdigen Türen, doch jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt mit Turmblasen.

Am 16. Dezember, dem 3ten Advent, ab 14.00 Uhr, spielt die Schönfelder Blaskapelle weihnachtliche Lieder vom Glockenturm auf uns herab, um uns die Zeit an den in der Kirche errichteten Ständen zu versüßen.

Wir sind dabei und bieten unsere Bienenprodukte feil.

Unser Schwaneberg

Sieht doch gut aus, oder ?
liegt ca. 17km (Luftlinie) östlich von Prenzlau, in der, trotz Errichtung der vielen „Windkraft-Anlagenfelder“, immernoch wunderschönen Uckermark (Nord-Ost-Brandenburg).
Von der A11 Berlin-Stettin, gleich rechts hinter Schmölln, wo ich mit meiner Familie lebe.
Mit schönen Häusern geziert ist die Ortsdurchfahrt, an der auch unsere kleine Imkerei beheimatet ist.
Hier leben noch ungefähr 150 Menschen. Wenige gehen, wenige kommen. Aber es rührt sich noch was. Es gibt eine anmutige, frühgotische Wehrkirche im Feldsteinbau, mit von der Decke hängendem Taufengel, ein schönes, frisch renoviertes Gutshaus aus dem vorletzten Jahrhundert, eine Hand voll Bauern mit Ackerbau und Viehzucht, kleine, wie ich hörte, gemütliche Ferienwohnungen, außer uns noch einen alteingessenen Imkermeister, ein paar Pferdehalter, die „Klaustaler Pupenbühne und was weiß ich nicht noch alles. Ach ja, einen wunderbar urigen Wald haben wir hier noch. Nicht solche Holzplantagen wie mancherorts, sondern so einen, wo sie eine Machete dabei haben sollten, auch zum Schutz vor Wölfen und Räubern (kleiner Scherz!!). Kleine Seen zum Erholen und zum Baden laden ebenfalls unsere Gäste zum verweilen ein.

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür

und die Märkte stellen sich darauf ein mit schönen Geschenkartikeln und Leckereien zu locken. So auch wir!
In unserer näheren Umgebung finden alljährlich Weihnachts-Basare statt, auf denen wir uns erstmals auch mit unserem Stand präsentieren werden.

Am Sonntag, den 18. November, von 14 - 17.00 Uhr in Wallmow, im Gasthaus „Zum Dorfkrug“.

Am Sonntag, den 25. November, ebenfalls von 14 - 17.00 Uhr im Gasthaus „Deutsche Eiche“ am schönen Oberuckersee in Warnitz.

Warum nicht mal ein Bienenprodukte-Präsent verschenken?

Mmmhh, Honigkeulchen !

Das Honig auch in der Küche seine Verwendung findet, ist hinlänglich bekannt und heute haben wir das auch mal wieder ausprobiert.
„Honigmarinierte Hähnchenschenkel“
Die Schenkel haben wir mit Hähnchengewürzsalz eingerieben. In zerlassener, gut gebräunter Butter wurde ein großer Löffel Sommertracht-Honig verrührt und aufgelöst. Diese Mischung küsste nun die Hähnchenkeulen, soll heißen, wir haben die Schenkel in der Auflaufform damit bestrichen und anschließend noch mit etwas Curry, Paprika und Chilli bestäubt. Letztere kann man je nach Geschmack anwenden oder variieren.
Dann die guten Stückchen ab in die Röhre bei 200°C. Nach dem Angrillen von beiden Seiten für ca. 10min (je nach beliebiger Bräune auch mal länger) und anschließendem Abbacken bei Umluft, hat man in einer guten Dreiviertelstunde einen leckeren Festschmaus auf dem Tisch. Bei uns gab's dazu kinderfreundliche Pommes und goldgelben Mais. Sogar unser Raphael gab ein Lob dazu.

Winterfreuden !

Eines unserer Vorweihnachts-Präsente !

500g Frühlingsblüten-Honig mit Weihnachtsbaumkerze (10,5cm/d-5cm) aus
reinem Bienen-Wachs, dekoriert mit cumnatura Propolisbonbon.

Bei uns für 5,85 € .
Winterfreuden für 5,85 €

Wie kommt der Honig eigentlich zu seiner Cremigkeit ?

Ganz einfach rühren, rühren, rühren und das dreimal täglich, so lange wie nötig.
Im gelagerten, unverfälschtem Honig, kristallisiert der von Natur aus vorhandene Zucker in sogenannte Kristallketten. Läßt man diese sich weiter ausbilden, wird der Honig fest bis hart. Je nach Sorte, Zucker- u. Enzymgehalt geht’s schneller oder nicht. Durchs Rühren zerkleinert man die Kristalle wieder und der Honig wird geschmeidig. Manche mögens hart und das sollen sie haben, denn etwas füllen wir auch sofort nach der Klärung ab. Der ist dann noch flüssig und sie könnten beim Verketten zusehen. Doch vom Zusehen wird keiner satt !