Die Nachrichten überschlagen sich heutzutage mit Berichten über Umweltkatastrophen und deren langwierigen Folgen. Kein Lebewesen, ob Pflanze, Tier oder Mensch sind verschont. Es gibt nur unterschiede im Grad der Betroffenheit und so findet sich wahrscheinlich fast alles über uns Hinweggegangene, in uns und auch den Nahrungsmitteln, die wir konsumieren und produzieren, wieder. Wissenschaftler könnten vielleicht eine Art chemo-geographische Karte schaffen, in der ablesbar sein könnte, aus welcher Region ein Mensch oder Produkt stammt, oder sich längerfristig dort aufhielt, nur anhand seiner Inhaltstoffe. Bei Holz wird sowas mit ziemlich hohem Kostenaufwand schon gemacht, um dem Raubbau und Schmuggel entgegen zu wirken.
Honige können und werden in Labors ebenfalls durch Pollenanalysen ihrer Herkunft überführt und dann entsprechend auf Schadstoffe getestet. Auch gibt es schon seit längerem Studien, die sich mit den gefundenen Konzentrationen div. Stoffe und ihrer Vertäglichkeit befassen. Die Ergebnisse führten zu Einfuhrstopps einiger ausländischer Honige und schärferen Kontrollen, auch im Inland.
Der gewissenhafte Imker, dem der Gute Ruf seiner Zunft am Herzen liegt, wird immer durch entsprechende Maßnahmen dafür sorgen, daß trotz Medikamentierung und Parasitenbekämpfung, die Rückstände so gering ausfallen, das jedes Lebensmittellabor seine Unbedenklichkeitserklärung ausstellt.
Zu den Maßnahmen gibt´s auch noch mal einen Beitrag.