Leidiges Thema: Blütenbehandlung im Raps.
Nicht wenige Rapskäfer fingen sich schon Anfang April in unserem Haus an den Fenstern ein. Die große Spritzung steht bevor und lässt uns Imker bangen. Die Bauern wurden auf dem Landes-Spritzmittel-Tag des Bauernverbandes über die zu verwendenden Mittel aufgeklärt, doch jeder hat so seine Metode dem Ertrag auf die Sprünge zu helfen. So ein Kommentar eines Landwirts. Bienenschutz steht nicht hoch im Kurs, war mein Eindruck. Sind wir Imker denn lästige Parasiten der Landwirtschaft, oder haben wir nicht einen beachtlichen Auftrag in unseren Lebensräumen zu erfüllen.
"Als Bestäuber zahlreicher Kultur- und Wildpflanzen sind Bienen sowohl ökologisch als auch ökonomisch von großer Bedeutung. Etwa 80 Prozent aller Blütenpflanzen sind in unseren Breiten auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen, andere Insekten können diese Aufgabe nur begrenzt übernehmen. Ohne Bienen würde ein Teil der Wildpflanzen aussterben und wichtige landwirtschaftlich genutzte Kulturen würden bedeutend weniger Ertrag liefern. Bienen leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Landwirtschaft. Der Nutzen der Bestäubungsleistung ist um ein Vielfaches höher zu bewerten als der Erlös aus Honig, Wachs, Pollen und anderen Nebenprodukten.",heist es auf der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Internetseite
www.biosicherheit.de
Auch unser Arbeits- u. Mittelaufwand in der Imkerei ist nicht zu unterschätzen. Körperlich und finanziell geht es wie in allen Landwirtschaftsbetrieben "zur Sache". Was sollten und was können wir tun, um unsere Problematiken in den Breitenfokus zu bekommen?
Erster Schritt: Mitarbeit am
Imkerstammtisch! Melde sich an wer kann und haltet uns auf dem Laufenden.
René