Mittwoch, 7. September 2011
Europäischer Gerichtshof fällt wichtiges Urteil zur Gentechnik
Wachtberg, 06.09.2011: Auch Lebensmittel mit minimalen Gentechnik-Spuren sind
„gentechnisch veränderte“ Lebensmittel im Sinne des europäischen Gentechnikrechts und dürfen nicht ohne besondere Zulassung und Sicherheitsprüfung in den Verkehr gebracht werden. Dieses Urteil fällte vor einer Stunde der Europäische Gerichtshof (EuGH) nach einem jahrelangen Rechtsstreit, den das „Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik“ zusammen mit einem betroffenen Imker aus Bayern initiiert hat. Bereits am 9. Februar hatte der Generalanwalt des EuGH mit seiner Empfehlung den Grundstein für das heutige Urteil zur Verunreinigung von Honig durch gentechnisch veränderten Mais MON810 gelegt und im Wesentlichen die Rechtsauffassung der Kläger bestätigt: Honig muss vor Verunreinigung durch Pollen aus Gentechnik-Pflanzen geschützt werden. Anspruch auf Schutz vor Gentechnik oder Schadensersatz hatten Imkereien bisher nicht. Nach Auffassung des EuGH sind die nun geforderten strengen Maßstäbe zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor den teilweise noch unerforschten Risiken der Gentechnik erforderlich. Folgen dürfte dieses Urteil nicht nur für Honig, sondern EU-weit für sämtliche Lebensmittel haben.
Der Präsident des Deutschen Imkerbundes e. V., Peter Maske, begrüßt ausdrücklich die heute gefällte Entscheidung des EuGH: „Mit dem heutigen Urteil wurde endlich die von der Imkerschaft seit langem geforderte Rechtssicherheit geschaffen und den Gesetzgeber trifft nun eine hohe Verantwortung, die Risiken der Agro-Gentechnik in das Gentechnikgesetz zu übertragen. Ein Sicherheitsabstand von 300 m beim Anbau ist hierbei wohl keineswegs ausreichend. Der Sicherheitsabstand muss 10 km betragen. Diese Anbautechnik dürfte für Landwirte dann nicht mehr interessant und umsetzbar sein.“
Weitere ausführliche Informationen
und das gesamte Urteil unter www.bienengentechnik.de/gen/gen.news/index.html.
Kontakt für Rückfragen:
Bündnis zum Schutz der Bienen gegen Agrogentechnik: Thomas Radetzki, Tel. 0171/3366569
Anwaltsbüro Gaßner, Groth, Siederer & Coll.: Dr. Achim Willand, Tel. 030/7261026-0
Deutscher Imkerbund e. V.: Peter Maske, Tel. 0171/8771935
Mittwoch, 27. Juli 2011
Zur Begrüßung einen Bienenstich! So hieß es für die ersten Besucher der Betriebsbesichtigung. Der 2te
Flugtag nach tagelangem Dauerregen und die entnahme einiger Honigwaben zu Schauschleuderzwecken, machte die Bienen nervös und leider auch angriffslustig. Ein paar Tränchen, gute Worte und wieder was gelernt. Die Einführungsrunde mit Sicherheitsbelehrung ließen alle geduldig über sich ergehen.  Die Fotoschaubeute des Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. war eine gute Alternative zur Echtvolkbesichtigung.
Ging unter diesen Umständen auch nicht. Wir mußten vom Bienenhof auf das benachbarte Luzernfeld ausweichen.
Zwei Gruppen nacheinander, alle mit Schutzbekleidung ausgerüstet, bekamen einen guten Einblick in das Tätigkeitsgebiet des Imkers.  Bienenstand im Wagen, Oberbehandlungs- u. Hinterbehandlungsbeuten, Werkzeuge und viele Beschreibungen der Vorgänge im Bienenleben im Volk und der Umgebung. Die Bienen ist jeden schönen Tag in unserem Dorf aktiv und vollbringt interessante, nützliche Dinge. Das wahrzunehmen und schätzen zu lernen ist immer das Ziel eines solchen Tages. Sie ist und bleibt uns wichtig!
Ende der Führung war wie immer der Schleuderraum, wo der Honig life in Strömen floss. Die Technik wurde unter Augenschein genommen, wie auch der gesammte Ablauf der Honigernte. Entdeckeln, Einhängen in die Schleuder und das Sieben.  Dann wurde Abgefüllt und geschlemmert. Leckeres Weisbrot vom Schmöllner Bäcker rundete den Nachmittagsimbis ab. Für meinen Assistenten und mich steht schon eine Idee für die nächsten Ferien im Kalender.
Samstag, 21. Mai 2011
Dieses Jahr habe ich es gewagt. Erste eigen nachgezogene Königinnen. Schon in der Kirschblüte ist ein Völk durch besondere Sanftmütigkeit und Fleiß aufgefallen. Von diesem habe ich Larven "umgebettet". Am Tag der Kirschblütenhonigernte (Mit. 4.5.) habe ich den Sammelbrutableger gebildet. Aus allen Völkern 1-2 Brutwaben, je nach Volkstärke. Am Samstag (14.5.), 9 Tage später wurden alle Nachschaffungszellen ausgebrochen. Eine Wabe mit jüngsten Bienenmaden wurde aus meinem "1A" Volk ausgewählt und daraus umgelarft. Mit einer selbst beschnittenen und beschliffenen Gänsefeder war das sehr vorsichtigtig gemacht worden, um die feinen Larven nicht zu beschädigen.
Heute, (Sa. 21.5) sind 8 gepflegte Königinnen "Verschult" worden. Von 20 Angesetzten. Ich bin froh, dass das bei meinem ersten Versuch bis jetzt so gut gelaufen ist.
Mittwoch (25.5) ist Schlupftermin. Dann werden Einwabenkästchen, 4 Waben Ablegerkasten für die jungen Königinnen vorbereitet. Eine Auserwählte darf dann den Sammelbrutableger übernehmen, der Mittlerweile übervoll mit Jungbienen und Honig ist.
Sonntag, 1. Mai 2011

Dieses Jahr gabs das Wetter und die nötige Völkerstärke, um in die Kirschen zu wandern.
Mittwoch, 13. April 2011
Nach nun 15. Jahren Vereinsarbeit legt der Vorstand des Imkerverein Schmölln e.V. das Zepter in die Hände des Nachwuchses. Götz Mörbe (Prenzlau)- Vorsitzender, Gerhard Lancé (Schwaneberg)- Stellvertretender Vorsitzende, Gerhard Keulich (Prenzlau)-Schriftführer, Erika Sprenger (Prenzlau)-Kassiererin, treten in den begleitenden Ruhestand. Zur Wahl stellen konnte sich jeder Vereinsimker, es wurde auch ein Vorschlagverfahren angewand, wodurch schon im Vorfeld tendenzen erkennbar wurden. Beteiligt waren, nach Abzug der Wahlkommision, 16 stimmberechtigte Imker.
Wunschkandidat, und nunmehr den Vorsitz innehabend ist Horst Reichelt aus Drense. Durch seine Imkeranfängerkurse an den Volkshochschulen Uckermark gewann er viele neue Vereinsmitglieder.
Den Stellvertreterposten habe ich (René Sonnenberg-Schmölln) von meinem Großvater, sozusagen als Erbe übernommen. Neuer Schriftführer ist Friedemann Keulicht (Gollmitz), der ebenfalls in den Fußtapfen seines Vaters steht. Neue Kassiererin isn Silke Bernhard aus Stegemannshof.
Donnerstag, 10. März 2011
Wie in einem Bericht in Spiegel-online zu lesen war, wird das Bienensterben noch sehr unterschätzt. Die Probleme der Bienen sind auf den Kontinenten unterschiedlicher Art, doch durch den Weltweiten handel werden die sie summiert und über den ganzen Globus ausgebreitet. Doch lesen Sie selbst! Bienensterben
Samstag, 5. März 2011
Unser letztjähriges Domizil im Schmöllner Gemeindehaus ist komplett mit diesem geschlossen worden und so stand wiedereinmal ein Umzug an. Der Wallmower Dorfkrug war schon länger im Gespräch und auch zur Weihnachtsfeier beliebte Lokalität.
So finden ab 2011 die Imkervereinsveranstaltungen des IV Schmölln e.V. dort statt.
Die nächste am Sonntag den 13.März wie gewohnt um 14.00 Uhr
Da ein neuer Vereinsvorstand gewählt werden muß, werden warscheinlich die Kandidaten präsentiert.
Einen Fachvortrag bei Kaffee und Kuchen wird es auch geben.
kauf dir Bienen und laß sie fliegen!
Sonntag, 20. Februar 2011
Quelle:Bienen-Gentechnik.de
Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) hat am 9. Februar 2011 mit seinen sogenannten Schlussanträgen eine wegweisende Empfehlung für das EuGH-Urteil zur Verunreinigung von Honig durch den Mais MON810 gegeben. Der Rechtsstreit betrifft weite Bereiche unserer Lebensmittelversorgung und zwar für die gesamte EU!
Der Generalanwalt hat sehr strenge Maßstäbe angelegt und bestätigt im Wesentlichen die Rechtsauffassung der klagenden Imker. Auch geringste Mengen des Blütenpollens vom gentechnisch veränderten Mais MON810 im Honig führen seines Erachtens dazu, dass der Honig zu einem gentechnisch veränderten Lebensmittel wird und seine Verkehrsfähigkeit verliert. Dies entspricht dem Grundsatz der Null-Toleranz, die aktuell von der EU Kommission und verschiedenen Lobbygruppen in Frage gestellt wird.
Der Verlust der Verkehrsfähigkeit sei unabhängig davon, ob die Verunreinigung zufällig oder absichtlich geschieht und davon, ob für diesen Mais eine Anbaugenehmigung vorliegt. Unabhängig von diesen Fragen sei eben auch das Risiko, welches vom Mais MON810 des Konzerns Monsanto ausgehen könne. Für diesen Mais liegt weder eine Lebensmittelsicherheitsprüfung vor, noch besteht eine Zulassung von Honig mit dessen Pollen.
Das abschließende Urteil des EuGH erfolgt in den nächsten Monaten. Danach geht der Rechstreit auf nationaler Ebene beim Verwaltungsgerichtshof in München weiter. Wenn der EuGH den Schlussanträgen des Generalanwaltes folgt, werden die Imker aufgrund der wesentlichen Beeinträchtigung durch den Anbau der gentechnisch veränderten Pflanzen weiter um ihren Schutzanspruch gegenüber dem Anbau bzw. um Schadensersatz kämpfen. Es ist damit zu rechnen, dass auch noch der Gang zum Bundesverwaltungsgericht für die Durchsetzung dieser Ansprüche notwendig sein wird.
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Heute nutzte ich die freie Zeit für ein langverschobenes Experiment.
Selbstgebrutzelte Propolistinktur!
Den Sommer über fleißig abgekratzt und eingefrohren, nun gemahlen und "vergohren".
Gefrohren mahlt sichs besser, den bei +Graden klebt Propolis sehr.
In Polen, um die Ecke, hab ich mir ne Flasche (500ml) "Prima Sprit" mit 95%Alk. besorgt und alles in eine alte, grüne, französische Weinbuttel reingetrichtert. Schön geschüttelt und an einen dunklen, warmen Ort verbracht, warte ich jetzt bis vielleicht Ende Februar. Dann wird angzapft und gefiltert.
Wer wissen will was ich damit vorhabe, kann ja mal googlen und mir Bescheid geben, was so geht!
Mittwoch, 1. Dezember 2010
 Wenn sich 2 einig sind kommt was zu Stande. Im Herbst 2009 traf ich mich mit Marcel Hurtienne von der Randowtaler Mosterei in Schmölln, um ein gemeinsames Produkt zu kreieren. Die Ideen ersponnen sich bei zufälligen Treffen, doch nun sollte der Nagel mit Kopf entstehen. Honig und Most macht Honig-Apfelwein? Die Randowtaler Mosterei besitzt das nötige know how für solches Vorhaben und unser Honig Grund genug, mal in etwas anderer Form in erscheinung zu treten. Das Ergebnis stellte nicht nur uns Produzenten zufrieden. Viele Freunde süßer Getränke waren angetan vom einzigartigen Geschmack des fruchtig-süßen Rauschtrankes und so geschah es, dass einige auserwählte Händler den Honig-Apfelwein in Ihr Sortiment aufnahmen.
Der Abverkauf, des 209 mit der Randowtaler Mosterei hergestellten Honig-Apfel-Weines, dauerte etwas länger wie geplant und somit Verschob sich auch die für den Sommer 2010 angekündigte Nummernauslosung, der einzeln und von Hand nummerierten Flaschen. Doch nun, pünktlich zur Einführung des neuen Jahrgangs 2010, ist es soweit. Die veröffentlichten Nummern wurden von mir persönlich Bestimmt (unter Ausschluß der Öffentlichkeit) und berechtigen die Besitzer der Halsetikettennummer zur Einlösung eines Einkaufsgutscheines in Lancés Laden in Schwaneberg / Uckermark. Ist der Weg zu weit reicht die Einsendung des Schnipsels und Sie kaufen per Katalog telefonisch bei uns ein! Versandkostenfrei versteht sich!
Meldet sich niemand innerhalb von 3 Monaten nach der Ziehung, wird neu gelost. Dranbleiben lohnt sich!
Bitte melden Sie sich per email oder unter 0162 - 13 18 098
Mit dem Jahrgang 2010 verfahren wir eben so, wie mit dem 2009er. Das macht Spaß!
Einkaufgutscheine im Wert von je 20€ wurden auf folgende Nummern verteilt.
3 - 56 - 109
Mittwoch, 24. November 2010
Am 1. Advent - 28.11.2010 öffnet ab 14.00 Uhr der Weihnachtsmarkt auf dem Dorotheenhof in Mescherin / an der Oder seine Pforten. Direkt an der Oder gelegen ist er jedes Jahr eines gemütlichsten Festlichkeiten dieser Jahreszeit in der Uckermark.
Der Adventmarkt, auf dem ich auch die Imkerei wieder präsentiere, lockt auch viele Besucher aus dem polnischen Nachbarland. Nicht zuletzt wegen der interessanten Aussteller, der guten Küche der Kutscherkneipe und seiner tollen Lage am Oder-Neiße-Radwanderweg. Alle Kinder sind zu Bastelstube, Karussel und Kutsche eingeladen!
Das Theater Stolperdraht läd zu einer kostenlosen Sondervorstellung ein. "Der plötzlich müde Weihnachtsmann" wird um 15.30 Uhr geboten.
Selbst das Glücksrad dreht sich wieder und auch dieses Jahr winkt als Hauptgewinn eine Weihnachtsente.
Wildsuppe, Bratwurst, Glühwein und süße Köstlichkeiten sorgen für eine vorweihnachtliche Stimmung. Herzlich Willkommen!
Ihr Dorotheenhof in Mescherin
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